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Münsterland Giro durch Füchtorf und Sassenberg

Radprofis rollen über den Tie

Füchtorf/Sassenberg

Freunde des Radrennsports haben sich den 3. Oktober schon rot im Kalender markiert. Der Sparkassen Münsterland Giro führt an diesem Tag auch durch Füchtorf und Sassenberg. Das erfordert Manpower.

2009 führte die Giro-Strecke durch Everswinkel – in diesem Jahr rollen sowohl die Profis als auch die Jedermann-Teilnehmer durch Füchtorf und freuen sich über begeisterte Fans am Straßenrand. Foto: Klaus Meyer

„Save the Date“ hieß es schon Wochen vor der großen „75+1-Feier“ des SC Füchtorf auf dessen Homepage. Und das hat bestens funktioniert, die Gäste kamen in Scharen und feierten Anfang des Monats ein rauschendes Fest rund ums Multifunktionsgebäude und die Sportplätze. Und ohne groß Luft holen zu können, steht mit dem Sparkassen Münsterland Giro schon das nächste sportliche Großereignis ins Haus. Vorzumerken gilt es den 3. Oktober und zwar vormittags so zwischen 11 und 12 Uhr und nachmittags zwischen 15.15 und 16 Uhr. Dann sausen die Radsportler durch das Spargeldorf.

Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit geraumer Zeit und lagen zunächst in den Händen von Klaus Hölscher, der gab den Organisationsstaffelstab in diesem Fall an den SC-Vorsitzenden Matthias Pries weiter. Hölscher war es auch, der anders als in der ersten Giro-Planung angedacht, dafür sorgte, dass die Radstrecken mitten durch den Ort und nicht außen rum führen.

Jede Position in Füchtorf besetzt

Pries berichtete gestern nicht ohne Stolz, dass der Verein die fast 60 benötigten Streckenposten bereits zusammen habe. Diese Man-Power hätte die Radsportabteilung verständlicherweise nicht alleine aufbringen können – mit Unterstützung aus den anderen neun Abteilungen des rund 1100 Mitglieder starken Vereins sowie engagierten Füchtorfern ist jetzt jede Position zwischen dem See an der Gröblinger Straße über die Glandorfer Straße und die Milter Straße (K38) besetzt. Allein am Tie werden sechs Ordner benötigt.

„Die Zeiten sind begrenzt und die Aufwandsentschädigung seitens der Veranstalter mit 35 Euro für beide Rennen gut“, bilanziert Hölscher und fügt schmunzelnd hinzu: „Wenn sich zehn Helfer zusammentun, können sie hinterher schon eine kleine Party feiern.“

Sprinter sammeln Punkte

Ein besonderes Highlight ist die Sprintwertung in Höhe der Tankstelle Jansen an der Glandorfer Straße. Die drei ersten Fahrer an diesem Punkt sammeln wertvolle Punkte für die gesamte Sprintwertung des Rennens.

„Bevor die Profis die Kommunen erreichen, kündigen Vorausfahrzeuge das herannahende Feld an. Lautsprecherwagen informieren über das Renngeschehen. Spätestens jetzt ist Jubel und Applaus angesagt“, betonen die Organisatoren des Giro und verweisen auf die Chance Werbung für die Heimat zu machen „Zu diesem Zeitpunkt läuft bereits die Live-Übertragung der Fernsehbilder. Die Bürger von Sassenberg und Füchtorf können mit viel Begeisterung ihre Kommunen im TV präsentieren. Ein Hubschrauber und drei Motorräder fangen mit ihren Kameras die Stimmung ein. Die Bilder sind im WDR, aber auch international in den Übertragungen zu sehen.“ Ein kleiner Geheimtipp für Radsport-Fans wird an dieser Stelle auch schon verraten: Kurz vor Füchtorf an der Gröblinger Straße wird ein Bereich eingerichtet, in dem die Profis unter anderem ihre Trinkflaschen abwerfen können – Perfekt für Souvenirjäger, bevor der Veranstalter diesen Bereich säubert.

Durch Sassenberg führt nur der Profi-Kurs. Die Rennradler werden zwischen 15 und 15.30 Uhr erwartet. Wer noch als einer der hierfür benötigten 35 Streckenposten mit von der Partie sein möchte, kann sich bei Martin Lüffe unter 02583/3 09 21 20 melden (Aufwandsentschädigung für ein Rennen 25 Euro).

Durchfahrtszeiten

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