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Organisatorinnen ziehen positive Bilanz

Riesige Resonanz und viele Helfer

Füchtorf

Die Organisatorinnen sind sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz der Füchtorfer Ferienspieltage. Einziger Wermutstropfen: bei kostenlosen Veranstaltungen hätten viele vergessen abzusagen und sind einfach nicht gekommen. Das war besonders traurig für die Kinder auf der Warteliste.

Von Michèle Waßmann

Im wahrsten Sinne gekrönt wurden die Füchtorfer Ferienspieltage vom Angebot des Bürgerschützenvereins. Als letzte Aktion in der prall gefüllten Ferienspiel-Broschüre wurde ein Königsschießen angeboten – natürlich auch für Mädchen. Die Resonanz sei ebenso gut gewesen wie bei den anderen Veranstaltungen, freute sich Sabine Kuhlmann, die zusammen mit Sandra Bücker federführend die Ferienspieltage organisierte.

„Im Vorjahr hatten wir 160 Teilnehmer, jetzt waren es stattliche 220“, bilanzierte Kuhlmann und fügte strahlend an: „Und alle waren zufrieden.“ Die Zusammenarbeit mit den engagierten Vereinen habe wie gewohnt bestens geklappt und da die Nachfrage bei manchen Aktionen riesig war, wurden spontan noch Eltern als „Betreuer“ verpflichtet. Auch das sei kein Problem gewesen – Freiwillige waren nicht nur für den Bildhauer-Workshop schnell gefunden. Auch die Fledermauswanderung wurde wegen der riesigen Resonanz gleich zwei Mal angeboten.

Sabine Kuhlmann

Heiß begehrt war auch das „Löschdiplom“ der Feuerwehr. Einziger Wermutstropfen: an der kostenlosen Veranstaltung hätten gerne 20 Jungen und Mädchen mehr teilgenommen als organisatorisch möglich war. Letztendlich haben dann einige Kinder, beziehungsweise deren Eltern, nicht abgesagt und sind nicht gekommen. Das war für die Feuerwehrkameraden ärgerlich, aber ganz besonders traurig für die Kinder auf der Warteliste.

Auch andere Aktionen hätten in diesem Jahr besonders günstig oder gar kostenlos angeboten werden können, da die Stadt Sassenberg die Ferienspieltage mit Corona-Fördergeldern finanziell unterstützt habe.

Einfach nicht kommen, ohne abzusagen, ist unfair

Beim letzten Ferienspieltag in diesem Jahr stellten die Kinder ihre Treffsicherheit unter Beweis. Der Bürgerschützenverein hatte zum Schützenplatz an den Schießstand geladen, um den Ferienspieltagskönig oder die Königin zu ermitteln. 20 Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren hatten sowohl mit der Armbrust als mit dem Luftgewehr auf den Adler angelegt, um diesem den Garaus zu machen und so zu majestätischen Würden zu kommen.

„Die Kinder schießen beim Armbrustschießen mit Pfeilen auf den Vogel, der auch bei unserem Kinderkönig­schießen zum Einsatz kommt“, erzählte Olaf Elverkämper vom Vorstand der Bürgerschützen. Da zwei Vögel geschossen wurden, gab es auch zwei Könige. Beim Luftgewehrschießen, das in der Halle stattfand, hatte Silas Querdel die Nase vorn. Robert Middendorf zeigte sich zielsicher beim Armbrustschießen.

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