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Kottenrock-Festival begeistert 150 Besucher und Besucherinnen

Rockige Sounds – gute Stimmung

Sassenberg

Das Kottenrock-Festival war einmal mehr ein voller Erfolg. Die Stimmung wurde im Laufe des Konzertes immer ausgelassener. Tanzten anfangs nur wenige, eher schüchtern, nahm die Anzahl immer mehr zu.

Von Rebecca Leek

Die Münsteraner Band National Park Visitor Center (NPVC) Foto: Rebecca Lek

Wer so richtig abrocken wollte, ging am Samstagabend zum Hof Hülsmann. Bereits zum dritten Mal fand dort das Kottenrock-Festival mit drei regionalen Live-Bands statt. Nachdem die ersten 100 Karten direkt am ersten Tag ausverkauft waren, legten die Organisatoren noch einmal 50 drauf. Wenige Restkarten gab es dadurch noch für einige Glückliche zu kaufen.

18 Uhr war Einlass und um 19 Uhr begann die Show. Das Publikum nahm größtenteils jedoch die Chance wahr, direkt zu Beginn reinzukommen, um einen Platz an der Bierzeltgarnitur zu ergattern. Denn dies gehörte zu den Corona-Auflagen, wie bereits im vergangenen Jahr. Stehplätze gab es nicht, das Tanzen direkt an den Tischen war jedoch gestattet. Auch die Zugangskontrolle musste strenger gehalten werden. Nur Geimpfte, Genesene und Getestete durften dem Konzert lauschen.

Bereits zu Beginn war die Stimmung ausgelassen und feucht fröhlich. „Wir sind Wiederholungstäter und kommen jedes Jahr wieder. Wir sind froh dass endlich wieder etwas geht, da nimmt man die Beschränkungen gerne in Kauf“, gestand Evi Lümstroth. Zustimmendes Nicken kam da vom ganzen Tisch.

Als Opener konnte die Band National Park Visitor Center (NPVC) gewonnen werden. Die Münsteraner Jungs überzeugten mit rockigen Songs und brachten das Publikum dazu, einige Zeilen ihrer Songs mitzusingen. Nach einer kurzen Umbauphase kam The Travelling Stone auf die Bühne. Die Band probte früher immer in einem öffentlichen Gebäude in Bad Essen. Mit Corona ging da nichts. „Wir proben erst seit kurzem wieder. Wir freuen uns einfach, bei dem Wetter auf der Bühne zu stehen“, gestanden die Bandmitglieder Yannick Oberdiek und Maxi Dobberphul kurz vor dem Auftritt. Größtenteils spielten sie eigene Songs, gespickt mit wenigen Covern, die an ihre Wurzeln aus dem Classic Rock Bereich erinnern sollten.

Als letztes durfte die Band Insanity Moments ihr Können unter Beweis stellen. Wie bei den anderen Bands spielen auch sie aus reiner Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn sie es spannend finden „zu gucken, wie weit man mit der Musik kommen kann“. Umso mehr freuen sie sich, dass sie nach Kottenrock bis Mitte Oktober für jedes Wochenende mindestens einmal gebucht sind. Die Band wurde wohl am lautesten begrüßt, denn einige Fans waren extra für das Konzert angereist. Mit Heavy Alternative Rock zeigten sie eine Musikrichtung, die es so in der Form nicht gibt. Sie selber beschreiben es als eine Mischung aus Alternative Rock, Metal und Post Hardcore.

Die Stimmung wurde im Laufe des Konzertes immer ausgelassener. Tanzten anfangs nur wenige, eher schüchtern, nahm die Anzahl immer mehr zu. Das Publikum genoss das Festival sichtlich und rockte mit den Bands mit, sodass eine ausgelassene Stimmung spürbar war.

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