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Rettungseinsatz bei Sassenberg

Schwerer Autounfall - 58-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Sassenberg/Peckeloh

Ein schwerer Unfall beschäftigt die Rettungskräfte an der Ortsgrenze im Bereich Peckeloh/Sassenberg – ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz. Ein 58-jähriger Mann kam von der Fahrbahn ab. Er ist lebensgefährlich verletzt.

Aus ungeklärter Ursache kam ein 58-jähriger Autofahrer auf der Münsterstraße im Versmolder Ortsteil Peckeloh in Richtung Sassenberg von der Fahrbahn ab. Foto: Media.Vision

Ein schwerer Verkehrsunfall hatte am Donnerstagmorgen, gegen 8.15 Uhr, im Versmolder Ortsteil Peckeloh ein Großaufgebot an Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei zur Folge. Ein 58-jähriger Mann aus Werther war mit seinem Transporter von der Straße abgekommen und frontal vor einen Baum geprallt. Dabei wurde er lebensgefährlich verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer mit seinem Renault-Transporter auf der Münsterstraße (B 476), von Peckeloh in Fahrtrichtung Sassenberg unterwegs, als er plötzlich, unmittelbar hinter der Hausnummer 165, aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn gerät, von der Fahrbahn abkommt und frontal vor einen Baum prallt. Durch die enorme Wucht drückt sich dieser durch die komplette Beifahrerseite bis in den hinteren Ladebereich.

Eine Ersthelferin wird auf den Unfall aufmerksam. Sie wählt den Notruf und betreut den im Fahrzeug eingeklemmten Fahrer. Als Minuten später Einsatzkräfte der Feuerwehr Versmold eintreffen, öffnen sie die unter Einsatz von schweren hydraulischen Geräten die schwer deformierte Fahrertür und befreien den Fahrer, in notfallmedizinischer Begleitung mit der Rettungsdienstbesatzung, in einer Crashrettung. Bei dieser Art geht es einzig und allein darum, das lebensbedrohlich verletzte Unfallopfer so schnell wie möglich aus dem Wrack zu befreien und einer intensivmedizinischen Betreuung zuzuführen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Donnerstag im Versmolder Ortsteil Peckeloh. Foto: Media.Vision

Ein weiteres Team des Löschzuges hatte indes das verunfallte Fahrzeug durch Unterbauungen in seiner Lage stabilisiert. Weil der eingesetzte Notarzt in einer ersten Untersuchung lebensgefährliche Verletzung feststellte, wurde der Rettungshubschrauber angefordert. Nach einer Erstversorgung im Rettungswagen wurde der Fahrer im Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Osnabrück geflogen.

Wie heftig der die Wucht des Aufpralls gewesen sein muss, wird nicht nur durch die zerfetzte Karosserie des Lieferwagens, sondern auch im Spurenbild deutlich. So lagen abgerissene Trümmerteile, Splitter und persönliche Gegenstände weit verstreut um die Unfallstelle herum. Ein abgerissenes Rad flog über beide Fahrspuren hinweg 50 Meter weiter auf ein Feld. Einsatzkräfte der Feuerwehr streuten auslaufenden Kraftstoff und Öl ab, die untere Wasserbehörde wurde angefordert. Zudem unterstützen sie bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten und stellten den Brandschutz sicher.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag im Versmolder Ortsteil Peckeloh. Foto: Media.Vision
Ein schwerer Unfall ereignete sich am Donnerstag im Versmolder Ortsteil Peckeloh. Foto: Media.Vision

Um den Verkehrsunfall in allen Details rekonstruieren zu können, wurde das zu Jahresbeginn neu eingerichtete Verkehrsunfallaufnahme-Team (VU-Team) der Polizei aus Bielefeld nach Peckeloh beordert. Zur Spuren- und Beweissicherung kommt modernste Technik wie 3D-Scanner und Drohnen zum Einsatz. Für die Zeit der Unfallaufnahme, Bergung des Fahrzeugs und Straßenreinigung blieb die Münsterstraße im Bereich des Unfalls großräumig in beide Richtungen für mehr als drei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Der Gesamtschaden wird mit rund 15.000 Euro beziffert.

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