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Kirchengemeinde St. Marien und Johannes

Seite mit Lotsenfunktion

Sassenberg/Füchtorf

Der neuer Internetauftritt der Kirchengemeinde St. Marien und Johannes hat einen großen Vorteil: Zu jeder Frage sind die entsprechenden Ansprechpartner in der Gemeinde auch im Bild zu sehen. Dank breiter Unterstützung ist dieses Projekt gewachsen, und es bleibt ein Prozess: Der Inhalt soll perspektivisch auch von den einzelnen Gemeindegruppen selbst gestaltet werden.

Von Ulrike von Brevern

Die neue Internetseite der Kirchengemeinde St. Marien und Johannes stellten (v.l.) Christian König, Johannes Lohre und Reinhold Gebbe im Pfarrsaal vor. Foto: Ulrike von Brevern

Passend zum Beginn des neuen Kirchenjahres hat die katholische Kirchengemeinde St. Marien und Johannes ihren Internetauftritt frisch gestaltet. Für das Projektteam, das sich rund ein Jahr lang mit der Neugestaltung befasste, ist eine der wichtigsten Eigenschaften der Seite, dass die Trennung zwischen den beiden Gemeindeteilen überwunden wurde. Ging bislang der Weg von der gemeinsamen Hauptseite noch unmittelbar Richtung „Füchtorf“ oder „Sassenberg“, so ist der neue Auftritt vor allem thematisch sortiert, hebt Reinhold Gebbe hervor. „Wir wollten Grenzen überwinden und das neue Angebot als Chance nutzen.“

Betreuung der Projektteams

Anders als bisher liegt die technische Betreuung jetzt in den Händen der „Fachagentur „Campanile“. Sie betreute das zeitweise sechsköpfige Projektteam auch beim Erarbeiten des neuen Angebotes. „In einem Workshop haben wir uns zunächst die Frage gestellt, was wollen wir eigentlich“, berichtet Gebbe. Die Zielgruppe wurde umrissen, Farbschemata festgelegt und die Aufteilung erarbeitet. In der Konzeptionsphase halfen auch die beiden jungen Füchtorferinnen Katharina Kellermann und Corlin Höllmann noch mit, ehe sie sich berufsbedingt verabschieden mussten. Inzwischen tragen die Ehrenamtler Gebbe und Christian König das Projekt, die im Hauptamt von Pastoralreferent Johannes Lohre und Pastoralassistent Michel Dornbusch unterstützt werden.

Seelsorgerische Plattform

„Wir wollen die Homepage auch als seelsorgerische Plattform etablieren und als Kommunikationsmittel nutzen“, hebt Lohre hervor. Sie solle eine Lotsenfunktion haben, Angebote und Informationen bündeln, aber auch verstärkte Aktivitäten in Sozialen Netzwerken und einen geplanten Newsletter unterstützen. Eine gleichermaßen witzige wie sinnstiftende Idee ist das „Hilfeglöckchen“, das im Titel über jeder Seite präsent ist und mit einem Click zu den Beratungsangeboten leitet.

Für den Pastoralreferenten ist ein besonders sympathischer Zug an der Seite, dass zu jedem Problem und zu jeder Frage die Ansprechpartner in der Gemeinde auch im Bild zu sehen sein werden. „So weiß ich immer, an welches Gesicht ich mich zu wenden habe“, sagt er schmunzelnd. Der Inhalt soll perspektivisch auch von den einzelnen Gemeindegruppen selbst gestaltet werden. Aber das ist wie so manches Bild noch etwas Zukunftsmusik. „Wir sind zu 90 Prozent fertig“, betont Grebbe, „aber es ist auch ein Prozess. Würden wir warten bis wir bei 100 Prozent sind, würden wir vielleicht nie fertig fertig werden.“

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