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Anregung im Sozialausschuss

Skaterbahn im Brook wiederbeleben?

Sassenberg

Der Skaterpark im Brook stand im jüngsten Jugend- und Sozialausschuss im Fokus. Die Einrichtung sei nicht gut in Schuss, hieß es. Zumindest sei eine Renovierung nötig, denn nach Regen bleibe oft Wasser in der Senke stehen.

-uvb-

Die Skaterbahn im Brook dient als Treffpunkt, ist aber oft auch verwaist. Foto: Ulrike von Brevern

An seine Fraktion sei die Bitte herangetragen worden, sich um den Skaterpark im Brook zu kümmern, berichtete Grünen-Vertreter Laurenz Wienhold im Jugend- und Sozialausschuss. Die Einrichtung sei nicht nur abgelegen und damit bei Unfällen potenziell gefährlich, sondern auch nicht gut in Schuss. Ob da nicht etwas zu machen sei, so lautete die Frage an Verwaltung und Ausschussmitglieder. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Peitz hielt fest, er sei in der Vergangenheit einige Male dort gewesen und habe die Anlage verwaist vorgefunden. „Ob die Skaterszene nach Füchtorf abgewandert ist? Ich bin zu alt um das zu beurteilen.“

Bürgermeister Josef Uphoff erinnerte an eine „sehr krampfige Diskussion“ um den Standort, als die Bahn vor rund 20 Jahren eingerichtet wurde. Ein anderer Standort, vielleicht auch dort, wo die „Kunststücke“ vor Publikum ausgeführt werden könnten, sei damals nicht zu realisieren gewesen. „Wir können uns darauf verständigen: der jetzige Standort ist unattraktiv“, hielt er fest.

Ganz so sahen es die Jungs, die am Dienstagabend auf der Anlage chillten, nicht. Obwohl eine Renovierung nötig sei. Das Wasser bleibe nach Regen tagelang in der Senke stehen. Dennoch gebe es Kids, die zum Beispiel mit Rollern hier übten.

Der Ausschuss war einverstanden, die Diskussion noch einmal mit in die Fraktionen zu nehmen. „Vielleicht wäre ja auch eine Fahrradbahn interessanter“, regte Werner Berheide (CDU) an.

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