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Facebook-Gruppe in Füchtorf: Mit einem Zufallsfund Menschen den Tag verschönern

Steine zaubern Lächeln ins Gesicht

Füchtorf

Stefanie Szafranski hat die Idee gefallen. „Irgendeiner musste einfach auch in Füchtorf mal damit anfangen“, sagt sie und hat die Aktion „Spargeldorf Steine“ ins Leben gerufen. Quasi gestolpert ist die Füchtorferin über die Aktion „Spargeldorf Steine“ durch ihre Mutter, die in Wickede-Ruhr lebt. Jetzt gibt‘s sogar eine Facebook-Gruppe zu dieser Aktion.

Monika Vornhusen

Die ersten Spargeldorf Steine sind schon produziert und versteckt. Foto: privat

„Meine Mutter hat mich auf die Aktion mit den bunt bemalten Steinen aufmerksam gemacht, weil sie selber welche beim Hunde-Spaziergang gefunden hat“, berichtet Stefanie Szafranski. Und weil die Mutter sich so über den Fund eines hübsch bemalten Steins gefreut hat, lag der Gedanke nicht fern, gerade in dieser besonderen Zeit der Corona-Kontaktsperre auch in Füchtorf einige Menschen zu erfreuen. Und zwar mit bunt bemalten Steinen, die dann zum Zufallsfund werden können und somit den Tag eines anderen Menschen erhellen. Diese Art des Zeitvertreibs in schwierigen Zeiten gibt es mittlerweile in vielen Orten.

In der Familie Szafranski wurde kurzerhand ein Motto für die Stein-Aktion gefunden und ein passender Stein dazu entworfen. Der ziert jetzt das Profilbild der dazugehörigen Facebook-Gruppe unter dem Namen „Spargeldorf Steine“. „Wir haben auch direkt schon einige Steine versteckt“, verrät die Initiatorin. Nun müssen die Füchtorfer nur noch mitbekommen, was es mit diesen Steinen auf sich hat. Die Facebook-Gruppe, die die Füchtorferin dazu ins Leben gerufen hat, verrät mehr: „Es geht darum, anderen Menschen eine kleine Freude zu bereiten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und gleichzeitig die Welt etwas bunter zu gestalten“, hat Stefanie Szafranski es dort formuliert.

Jeder kann an der Aktion teilnehmen. Und die funktioniert grundsätzlich ganz einfach: Gesammelte Steine werden nach Herzenslust bemalt oder beschriftet und dann im Dorf oder in der Umgebung versteckt. Das Versteck sollte allerdings auffindbar sein. Es wäre ja zu schade, wenn die so schön verzierten Steine bis auf Ewigkeiten im Verborgenen blieben. Vielmehr geht es ja um den Fund und die Freude, die mit dieser Überraschung verbunden ist.

Stefanie Szafranski

Wer einen Spargeldorf-Stein findet, sollte ihn mitnehmen und die Vorder- sowie die Rückseite fotografieren und ihn anschließend mit seinem Fundort in der Facebook-Gruppe posten oder dies über Freunde machen lassen, die bei Facebook registriert sind.

„Man darf den Stein ruhig einige Tage behalten und sich daran erfreuen“, sagt Stefanie Szafranski. Dann aber sollte der Spargeldorf-Stein erneut versteckt werden, um damit auch andere zu erfreuen. Wer allerdings seinen gefundenen Stein so toll findet, dass er sich nicht von ihm trennen mag, der sollte einfach selbst einen neuen Stein bemalen und verstecken. Die gefundenen Steine dürfen auch gern auf Reisen gehen - vielleicht bei einem Besuch der Oma oder einer Fahrradtour, denn auf diese Weise können sich die unterschiedlichen Mitglieder der entsprechenden Facebook-Gruppen vielleicht gegenseitig erfreuen.

In der Facebook-Gruppe „Spargeldorf Steine“ (Füchtorf) hat Stefanie Szafranski einige Regeln für die Aktion festgeschrieben: So sollten die Steine beispielsweise nicht beklebt oder mit Glitzer bestreut werden, um den Tieren und der Natur nicht zu schaden. Auf der Rückseite der Steine ist gut lesbar „Spargeldorf Steine“ und das Facebook Symbol (weißes f auf blauem Grund) zu vermerken. Beim Posten sollten die Vorder- und Rückseite fotografiert werden; auch Fundort (ohne Hausnummer) und Datum sollten angegeben werden. Der fertige Stein sollte mit lösungsmittelfreiem Klarlack versiegelt werden. Weitere Angaben finden sich noch in der Facebook-Gruppe, die jetzt auf viele Teilnehmer hofft.

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