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Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier zu Besuch in Sassenberg

Uphoff fordert mehr Geld für Kitas

Sassenberg

Dankbar zeigte sich Bürgermeister Josef Uphoff im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier für die kommunalfreundliche Landespolitik. Trotzdem nutzte er den Austausch, um noch auf offene Wünsche aufmerksam zu machen.

Ratsmitglied Frederik Holz (CDU), Bürgermeister Josef Uphoff, Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier und Ratsmitglied Werner Berheide (Vorsitzender CDU-Stadtverband) (v.l.) trafen sich. Foto: CDU

521.000 Euro für den Kunstrasenplatz aus Landesmitteln, 380.000 Euro Förderung für den kommunalen Straßenbau, 156.600 Euro aus dem Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung und zusammengerechnet rund 300.000 Euro für Vereine in Sassenberg und Füchtorf aus Mitteln des Landesprogramms „Moderne Sportstätten 2022“: Die Fördersummen, die in den vergangenen Monaten aus Düsseldorf in die Hesselstadt geflossen sind, sind beträchtlich.

Für den heimischen Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier (CDU) ist das ein Ausweis einer kommunalfreundlichen Landespolitik. Die Zahl und die finanzielle Ausstattung der Förderprogramme sei in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden, zeigte sich der CDU-Politiker jetzt im Gespräch mit Bürgermeister Josef Uphoff überzeugt.

Frühe Informationen verhindern Provisorien

„Für die kommunalfreundliche Landespolitik sind wir dankbar“, hielt Josef Uphoff zusammen mit den Ratsmitgliedern Werner Berheide und Frederik Holz fest. Wünsche an das Land äußerte Josef Uphoff im Laufe des Gesprächs mit Daniel Hagemeier dennoch. So wäre es aus seiner Sicht notwendig, die förderfähigen Kosten für neue Kita-Plätze von aktuell 33.000 Euro pro Platz deutlich zu erhöhen: „Die tatsächlichen Baukosten liegen zwischenzeitlich um bis zu 50 Prozent höher.“ Im Bereich offene Ganztagsschule sieht Uphoff es mit Blick auf den Rechtsanspruch ab 2026 als notwendig an, schon sehr frühzeitig Informationen dazu zu bekommen, mit welchen Rahmenbedingungen angekündigte Förderungen notwendiger Erweiterungsbauten verknüpft werden. Dann sei es den Schulträgern vor Ort möglich, frühzeitig mit den notwendigen Planungen zu beginnen und Provisorien zu vermeiden, ist der Bürgermeister sicher. Ebenso hofft Uphoff darauf, dass das Land zukünftig seine originäre Zuständigkeit für die Schul-Sozialarbeit anerkennt und auf eine kommunale Mitfinanzierung verzichtet. Und nicht zuletzt wünscht sich Sassenbergs Bürgermeister Städtebaumittel für die Umgestaltung des Drostengartens: „Der Antrag läuft noch.“

Die Wünsche will Daniel Hagemeier mit nach Düsseldorf nehmen. „Wir bleiben im Kontakt“, versicherte der Landtagsabgeordnete.

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