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Mitgliederversammlung der Freien Wähler

Verschobene Bauprojekte ärgern FWG

Füchtorf

Unzufrieden mit der Arbeit der Stadtverwaltung sind die Freien Wähler. Der Bürgermeister habe Versprechen gemacht, die er nicht halten konnte, ist die FWG überzeugt.

Von Christopher Irmler

Der Vorstand der Freien Wähler stellte sich unter freiem Himmel für ein Gruppenfoto auf. Foto: Christopher Irmler

„Wir haben uns viel vorgenommen und wir haben viel geschafft“, begrüßte der FWG-Vorsitzende Karsten Schuckenberg seine politischen Mitstreiter am Freitagabend in der Gaststätte Artkamp-Möllers. Im Mittelpunkt seines Berichts stand die Kommunalwahl. Man habe sieben statt zuvor fünf Sitze im Rat erobert, die CDU-Mehrheit gebrochen und einen engagierten Wahlkampf für Herausforderer Johannes Philipper (FDP) geführt. „Es war mal richtig was los“, merkte Schuckenberg mit Blick auf das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Philipper und Bürgermeister Josef Uphoff an. Klartext sprach Peter Holz in seinem Bericht aus der Fraktion. Die gastronomische Nutzung am Feldmarksee sei nicht, wie er sie sich in derart exponierter Lage vorstelle. Holz sprach von „einer Pommesbude mit Selbstbedienung“. Enttäuscht fasste er auch die Situation im angedachten Neubaugebiet Steinbrink zusammen und listete verschobene Bauvorhaben im Hoch- und Tiefbau auf. Mehrfach kritisierte er in diesem Kontext das Verhalten des Bürgermeisters. „Von dem, was wir alles geplant haben, bleibt nicht viel übrig.“ Und weiter: „Der Bürgermeister hat Versprechen gemacht, die er nicht halten konnte.“

Franz-Josef Linnemann forderte seinerseits eine innovativere Stadtverwaltung. „Es staut sich in der Verwaltung einiges auf.“ Es fehle eine vernünftige Personalplanung, so seine Kritik.

Ein wenig kürzer möchte in Zukunft ein FWG-Urgestein treten. Ludwig Heseker war bereits 1992 bei der Gründung der Freien Wähler dabei, gehörte dem Stadtrat 21 Jahre an und war 13 Jahre als Beisitzer im Vorstand der FWG aktiv. „Du bist ein Zugpferd“, betonte Schuckenberg. „Wir konnten immer auf Dich zählen.“ Zugleich lobte Schuckenberg eine „starke Truppe“, die noch stärker auf den Nachwuchs setzen sollte.

Bei den Vorstandswahlen bestätigte die Versammlung sämtliche Kandidaten einstimmig. So bleibt Karsten Schuckenberg Vorsitzender, Michael Querdel sein Stellvertreter. Die Kasse führt weiterhin Birgit Molsberger, Schriftführung und Presseamt obliegen Raphael Bröckers. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Jens Büdenbender, Thomas Diekmann, Dimitri Sauer, Reinhard Ostholt, Reinhard Versmold, Rita Vogelsang, Robert Budde, Christian König, Christian Laumann und Guido Lengfeld. Als Delegierte zu Versammlungen der Kreis-FWG werden Birgit Molsberger, Raphael Bröckers und Michael Querdel entsandt, Rita Vogelsang, Dimitri Sauer und Jens Büdenbender sind deren Vertreter.

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