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KCK Sassenberg dreht verschiedene Kurzfilme

Videos vom närrischen Treiben

Sassenberg

Da das normale närrische Treiben aufgrund der Pandemie nicht möglich ist, hat sich der KCK Sassengberg etwas einfallen lassen. Er dreht lustige Clips, die im Internet präsentiert werden.

Von Christopher Irmler

Die Rolle des Wirts übernimmt Christoph Strotmann. Hier begrüßt er neben seinem Stammgast (gespielt von Michael Ellebracht) auch den Kattifanten sowie ein feierfreudiges Jeckenduo. Foto: Christopher Irmler

Normalerweise würden die Aktiven des KCK in diesen Tagen voll in den Saalkarneval einsteigen und sich auf die tollen Tage rund um Rosenmontag und Rathaussturm einstimmen. Am Samstagabend hätten gut gelaunte, kreativ Kostümierte die neue Tollität in der zu Narrhalla umfunktionierten kleinen Herxfeldhalle empfangen. Doch auch die Session 2021/22 verläuft bekanntlich erneut gänzlich anders, als von allen Beteiligten erhofft. So bleibt Prinz Lui I. „Von Gesang und Fanfarenklang“, Prinz des Jahres 2020, getreu dem Motto „aller guten Dinge sind drei“ weiterhin im Amt. Doch wie bereits in der letztjährigen Session stecken die Narren nicht den Kopf in den Sand, sondern feiern die fünfte Jahreszeit auf pandemiekonforme Art und Weise. So griff der KCK den Ansatz, die Freunde des Karnevals mittels online hochgeladener Videos am närrischen Geschehen teilhaben zu lassen, erneut auf. Am Samstagabend feierte ein erster Clip seine Premiere.

Als Kulisse für den Kurzfilm „Die Bommesbude“ dient das Sportlerheim des heimischen VfL, die Rolle des Wirts übernimmt Christoph Strotmann. Hier begrüßt er neben seinem Stammgast (gespielt von Michael Ellebracht) auch den Kattifanten sowie ein feierfreudiges Jeckenduo (Kerstin Lengfeld Susi Wittkamp). Insgesamt erinnern Szenerie und Setting stark an den TV-Dauerbrenner „Dittsche“ rund um Olli Dittrich, der in dieser Rolle biertrinkend und im Bademantel in der Imbissbude seiner Wahl Platz nimmt, um über Gott und die Welt zu sinnieren. Diesen Part – inklusive manch schrägem Gedankengang – übernimmt nun also der Sassenberger Stammgast. Er greift aktuelle Themen, Irrungen und Wirrungen auf und nimmt den Zuschauer mit in seine ganz eigene Welt. Auch die Dialoge erinnern stark an das norddeutsche Original. „Ich kann so spät aber nicht so viel essen“, betont der Gast etwa nach dem Griff in die Chipstüte. „Aber trinken geht, ne?“, lautet die trockene Replik des Wirts. In diesen Mikrokosmos dringt in der Folge ein Karneval feierendes Duo ein – Irritationen sind da vorprogrammiert. 

Am kommenden Samstag soll pünktlich um 19.33 Uhr ein weiteres närrisches Video an gleicher Stelle veröffentlicht werden, um auch auf dem heimischen Sofa einen Hauch von Karneval zu verbreiten.

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