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Kolpingsfamilie sammelt seit einem Jahr Altpapier

Viel Verpackungsmüll nach Weihnachten

Sassenberg

Seit einem Jahr sammelt die Kolpingsfamilie Sassenberg jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 13 Uhr am Bauhof Altpapier. Der Grund: Damals waren sämtliche Papier-Container in Sassenberg abgebaut worden.

Von Marion Bulla

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie sind jeden ersten Samstag im Monat am Bauhof. Foto: Marion Bulla

Es wurden Papiertonnen eingeführt, die im Turnus von zwei Wochen abgefahren werden. Zunächst waren die sechs Abfuhrbezirke an drei Tagen abgefahren worden. Ab diesem Jahr werden die Touren aber aus logistischen Gründen auf nun zwei Tage mehr ausgedehnt. „Es sind aber nicht mehr Tonnen als vorher“, sagt Thomas Venhaus von der Stadt. Derzeit sind es 3360 Behälter, die geleert werden. Die Papiertonnen fassen aber nicht immer alles, was die Haushalte zu entsorgen haben. Und so wird das Angebot der Kolpingsfamilie gerne angenommen. Im vergangenen Jahr wurden rund 590 Tonnen über die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) abgeholt, knapp 15 Tonnen sammelte die Kolpingsfamilie im Rahmen ihrer Aktion am Bauhof, und im Depotcontainer am Recyclinghof wurden 18 Tonnen abgegeben.

„Wir sammeln an den jeweiligen Samstagen viel Altpapier, das dann zur AWG gebracht wird. Das ist schon viel, aber wir haben dennoch mit wesentlich mehr gerechnet“, erzählt Anton Röhl. Auch am vergangenen Samstag stand der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Sassenberg gemeinsam mit Hermann Dietz und Josef Lackamp am Bauhof. Der große Container füllte sich rasch, vor allem mit Pappen von Weihnachtspaketen und Verpackungspapier von Geschenken.

Erlös für soziale Zwecke

Viele hatten ihren Kofferraum vollgeladen, einige kamen mit Anhänger. Wie Fritz Rüschoff. Er hatte jede Menge Papiermaterialien und Kartonagen vom Lebensmittelpunkt mitgebracht, die das Trio der Kolpingsfamilie in den schon ziemlich vollen Container warf.

„Ich hole das Altpapier regelmäßig vom Lebensmittelpunkt ab und bringe es hierher. Die haben da reichlich Verpackungsmüll“, weiß der engagierte Sassenberger zu berichten. Der Erlös der Sammlungen wird übrigens wie auch bei den Altkleidersammlungen für soziale Zwecke gespendet.

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