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Melvin Meyer erlernt das Uhrmacherhandwerk

Von Rätseln und Realitäten

Sassenberg

Melvin Meyer hat eine ungewöhnliche Lehrstelle: Im Schmuck- und Uhren-Geschäft Belt lernt er das Handwerk des Uhrmachers. Ein verschrobener Eigenbrötler darf er dafür nicht sein.

Von Ulrike von Brevern

Melvin Meyer lernt ein Handwerk, für das er Geduld braucht. Foto: Ulrike von Brevern

Dicht gebeugt sitzt Melvin Meyer über seinem hell erleuchteten Arbeitsplatz. Dabei reicht ihm die Tischkante gut bis in Brusthöhe – ein wenig wie bei einem kleinen Kind, das unbedingt auf den Hochstuhl verzichten will. Doch für Melvin ist diese Sitzhöhe Teil des Berufsbildes: Im rechten Auge klemmt die typische Uhrmacherlupe, vor ihm auf dem Tisch liegt auf einer grünen Unterlage eine filigrane Damenuhr, deren Innenleben er reinigt. Die Lupe mit 20 Dioptrien zwinge dabei zu einem Arbeitsabstand von etwa vier Zentimetern, erläutert Meister Günter Belt.

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