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Illumination im Drostengarten bei Regen

Vorhang auf für buntes Lichterspektakel

Sassenberg

Eigentlich sollte die große Lichtshow Teil der 900-Jahr-Feier Sassenbergs sein – doch wegen der Corona-Pandemie war das nicht möglich. Nun erstrahlte die llumination im Drostengarten dennoch, wenn auch in kleinerem Rahmen.

-cirm-

Die weihnachtlich-winterlichen Motive sollten exakt zur Häuserfront passen. Foto: Christopher Irmler

Das regnerische Wetter nimmt Frank Otte achselzuckend hin. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Herbert Wilke sitzt der Eventmanager am Samstagabend in einem Transporter, um von dort eine bunte Illumination im Drostengarten abzuspielen.

Ursprünglich sollte die acht Minuten lange Animation Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 900-jährigen Bestehens Sassenbergs sein, die Musikschule im Kreis Warendorf zur stimmungsvollen Atmosphäre beitragen. „Es war größer geplant, aber es kam ja bekanntlich anders. Das ist übrig geblieben“, verweist Otte auf die Corona-Pandemie, die Veranstaltungen in einem größeren Rahmen unmöglich macht.

160 Stunden Arbeit

Stolze 160 Stunden Arbeit stecken im Programmieren der Lichtshow, die im 30-Minuten-Takt auf die Fassade der Firma Rath projiziert wird. Hinzu kommen im Vorfeld weitere 90 Minuten Aufbauzeit. Bei der Vorbereitung musste das ehemalige Fabrikgebäude an der Hessel abfotografiert und in ein Programm eingepflegt werden. Schließlich, so der Anspruch des Duos, sollen die dargestellten weihnachtlich-winterlichen Motive exakt zur Häuserfront passen. Und tatsächlich hüllt der Beamer das Gebäude in einen roten Vorhang, erstrahlen Fenster und tanzende Rentiere auf dem Mauerwerk.

Frank Otte (r.) und sein Mitarbeiter Herbert Wilke spielten die Illumination von einem Transporter aus ab. Foto: cirm

Am Samstagabend kann Otte dem Regen sogar etwas Gutes abgewinnen: „Der Lichtfächer der Scheinwerfer wirkt natürlich im Regen viel besser. Bei unseren Proben am Donnerstag hatten wir Schneefall, das war noch mal eine andere Hausnummer.“

Zweite Auflage am 18. Dezember

Angesichts des Regens fanden allerdings nur wenige Zuschauer den Weg in den Drostengarten. Bei der geplanten zweiten Auflage am 18. Dezember wird die Gebrasa-Fassade erneut zwischen 17.30 und 21 Uhr zur Projektionsfläche. Den Beteiligten wäre besseres Wetter und ein größeres Publikum zu wünschen.

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