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Bunte Abende der „Thekreisa-Aktiven“ sorgen für beste Unterhaltung

Wenn einer eine Reise tut. . .

Sassenberg

Das tat allen Beteiligten sichtlich gut – die traditionellen „Bunten Abende“ in Sassenberg konnten endlich wieder stattfinden, und nicht nur die Zuschauer genossen das unterhaltsame Programm der „Thekreisa-Aktiven“ in vollen Zügen. Auch die Schauspielschar war voll in ihrem Element, als das Reisebüro im Fokus der Bühnenschau stand.

Von Christopher Irmler

Irgendwas hat man doch immer vergessen - glaubt zumindest Gitte Strotmann (r.) im Sketch mit Mecky Ellebracht. Foto: Christopher Irmler

Die „Bunten Abende“ der Thekreisa-Aktiven haben eine lange Tradition in Sassenberg. Am Dienstag feierten sie vor ausverkauftem Haus einerseits die sehnlichst erwartete Rückkehr nach pandemiebedingter Pause, andererseits die gelungene Premiere der einstudierten Sketche. „Endlich wieder Thekreisa, endlich wieder bunte Abende“, begrüßte Spielleiterin Renate Schräer die Gäste des Abends.

Dieses Mal dreht sich bei den Damen alles rund um das Thema Urlaub. Sie nehmen ihr Publikum zunächst mit in ein Reisebüro, später ist ein Kreuzfahrtschiff der gewählte Ort des Geschehens. Da wäre zunächst die Betreiberin des Reisebüros, die einen sehr speziellen Umgang mit ihren potenziellen Kundinnen pflegt und dabei alles andere als diplomatisch auftritt. Für eine Raucherpause verlässt sie ihr Reisebüro und überlässt anderen Damen die Bühne. Hier wird in der Folge über kulinarische Vor- und Nachteile beliebter Urlaubsregionen diskutiert. Und auch manche Anekdote über prägende Urlaubserfahrungen darf nicht fehlen.

Unterhaltsame Urlaubssketche

Geschmackssache ist ein Sketch mit einem älteren Herren, der für sich und seine Gattin eine Reise buchen will - woraufhin die Reisekauffrau mehrmals in Frage stellt, ob dieser zum Zeitpunkt des Urlaubs überhaupt noch unter den Lebenden sei. Bestens kommt dagegen ein Auftritt rund um das Verhalten der Geschlechter an der Zapfsäule an. Weiter geht es mit Blondinen, die exklusive Urlaubsdestinationen im Blick haben. Auch das Aufeinandertreffen eines geschäftstüchtigen Landwirts und einer Philosophin auf dem Land sorgt für viele Lacher.

Auf der Kreuzfahrt ließen Petra Kortenbreer und Thea Dietz den Blick in die Ferne schweifen. Foto: Foto: Christopher Irmler
Staunten über die hohe Zahl an Hotels: Petra Kortenbreer und Uschi Ostlinning. Foto: Foto: Christopher Irmler

Kurz vor der Pause präsentiert die Gruppe ihren Zuschauern eine besondere Rechnung. Die erstaunliche Erkenntnis: Mit Kreuzfahrten lässt sich eine Menge Geld sparen. Es folgt das Einchecken auf dem großen Kreuzfahrtschiff - inklusive des Klassikers, irgendetwas vergessen zu haben. Und auch ein berühmtes Kunstwerk wird im Verlauf des schwungvollen Abends ins rechte Licht gerückt. Die Schilderung rund um die Tücken moderner Technik im Bad kommt im Saal besonders gut an und sorgt für großes Gelächter. Auch Schwiegermütter und andere Katastrophen dürfen in diesem Reigen rund um die vermeintlich schönste Zeit des Jahres nicht fehlen.

Beim Publikum im Saal Börding kamen die Sketche bestens an. Foto: Christopher Irmler

Die Thekreisa-Aktiven freuen sich nach Corona-Pause über die große Nachfrage.

Neben der Premiere am Dienstag wurden im Vorfeld Tickets für den Mittwochabend und den traditionellen Spieltermin für Senioren am Donnerstagnachmittag mit Kaffee und Kuchen verkauft. Kurzentschlossene dürften einzig am Freitagabend um 19 Uhr, bei der letzten Aufführung im Saal Börding, noch eine kleine Chance auf Restkarten haben. Den Eintrittspreis von sieben Euro (für KFD-Mitglieder) beziehungsweise acht Euro sind die bunten Sketche in jedem Fall wert, waren sich die Premieren-Besucher einig.

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