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Kindertagesstätte am Steinbrink

Wie viel Dach darf es sein?

Sassenberg

Die Dachlösung für den neu geplanten Kindergarten im Steinbrink wird vom Infrastrukturausschuss diskutiert. Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen.

Ulrike von Brevern

Foto: Ossege

Die Planentwürfe für die neue Kindertagesstätte im Baugebiet Nördlich des Steinbrink hatten zum Ende der letzten Wahlperiode beim Infrastrukturausschuss wenige Wünsche offen gelassen (WN berichteten). Zu ihnen gehörte zum einen die Parkplatzsituation, zum anderen die Dachkonstruktion. Zu beiden Aspekten legte Mathias Ossege vom gleichnamigen Architekturbüro am Donnerstag überarbeitete Varianten vor.

Während die Parkplatzlösung beidseitig viel Zustimmung fand, waren sich Ausschussmitglieder und Architekt bei der Dachlösung eher uneins.

Der ursprüngliche Entwurf sieht Satteldächer über den Gruppenräumen und Flachdächer über den übrigen Gebäudeteilen vor. Das erschien sowohl Politikern wie Verwaltung wegen befürchteter Undichtigkeit der Flachdächer zu riskant und möglicherweise zu teuer. Teurer, und zwar rund 70 000 Euro, werde die Lösung mit vollständigem Satteldach, rechnete Ossege vor, und ließ keinen Zweifel daran, dass sie ihm „zu massiv“ erscheine.

Das durchgehende Dach sei praktikabler und gut für eine Photovoltaikanlage nutzbar, argumentierten Ausschussmitglieder quer durch die Fraktionen. Bauamtsleiter Middendorf wies allerdings darauf hin, dass nicht unbedingt die gesamte Dachfläche zur Stromerzeugung genutzt werden könne, da nur ein Eigenverbrauch derzeit wirtschaftlich sei. Der Ausschuss verschob die endgültige Entscheidung, bis der betreffende Bebauungsplan fertig ist.

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