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„Schichtbetrieb“ an der KvG-Grundschule

118 Kinder in fünf neuen Klassen

Sendenhorst

Fünf neue Klassen wurden für die Erstklässler an der Sendenhorster Grundschule gebildet. 118 Kinder haben dort ihre Schullaufbahn begonnen.

Von Josef Thesing

Nach der Begrüßung (kl. Bild) wurden die Kinder von den Klassenlehrerinnen in Empfang genommen. Foto: Josef Thesing

Auch im dritten Corona-Jahr wurde an der Kardinal-von-Galen-Grundschule im „Schichtbetrieb“ eingeschult. Dazu stand der gesamte Donnerstagvormittag zur Verfügung. Eltern und Kinder gaben sich auf dem Schulhof quasi die Klinke in die Hand.

Hochbetrieb herrschte am Vormittag auch in der evangelischen Kirche am Südtor. Denn bevor es zu den kleinen Feiern auf den Schulhof ging, feierte jede Klasse mit den Eltern einen ökumenischen Gottesdienst – und das gleich fünf Mal.

Großer Jahrgang

Denn der Einschulungsjahrgang 2022 ist sehr groß: 118 Mädchen und Jungen rückten am Morgen mit ihren Schultüten an. „Wir mussten fünf Klassen bilden“, sagte Schulleiterin Christel Hille im Gespräch mit der Redaktion. Der Raum der bisher einzigen Sendenhorster Grundschule sei daher ausgereizt. Die Schulgemeinde warte dringend auf den Anbau, der sich in Planung befinde. Ein weiteres Abstimmungsgespräch dazu habe es am Mittwoch gegeben, so Christel Hille.

Auf dem Schulhof wartete Programm. Foto: Josef Thesing

Bei bestem Sommerwetter konnte der Empfangsmarathon draußen stattfinden. Dabei waren nicht nur die Neulinge und deren Eltern gefragt, sondern auch die zweiten und dritten Jahrgänge. Während die zweiten Klassen die Erstklässler auf der Bühne mit Liedern begrüßten, die sie mit ihren Klassenlehrerinnen eingeübt hatten, stand der dritte Jahrgang winkend Spalier, als die Neuen mit ihren Eltern den Schulhof betraten. Es bedurfte also eines ausgeklügelten „Einsatzplanes“ für alle Beteiligten.

„Regelkunde“ für die Eltern

Neben dem Personal stellte sich auch der Förderverein der Schule vor. Die Vorstandsfrauen hatten für jede Klasse gleich eine Pausenkiste im Gepäck und warben für die Mitgliedschaft im Verein, der an der Schule vieles finanziere. Während der ersten Unterrichtsstunde spendierte der Förderverein Kaffee für die wartenden Eltern.

„Regelkunde“ für die Eltern gab’s durch die Schulleiterin auch. Dazu gehörte neben den Informationen über die – freiwilligen – Corona-Tests auch, dass die Kinder am Morgen vor dem Schulgelände verabschiedet und dort nach Schulschluss auch wieder in Empfang genommen werden.

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