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Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“

487 000 Euro aus Berlin für Albersloh

Sendenhorst

Die Stadt erhält für die Attraktivierung des Albersloher Dorfkerns eine Fördersumme in Höhe von 487 000 Euro. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundes, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist. Die Förderung soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern.

-jot/pm-

Bernhard Daldrup freut sich über die Fördersumme für den Albersloher Dorfkern. Foto: SPD

Es gebe sie auch in Corona-Zeiten: Gute Nachrichten für Sendenhorst, schreibt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup. „Der Bund verkündet heute seine Maßnahmen aus dem Förderprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist. Und wir sind dabei“, erklärt Daldrup. Er habe sich maßgeblich für dieses Programm eingesetzt.

Das Geld soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern. Der Bund unterstützt die Gemeinden, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten.

Stärkung des Einzelhandels

„Mit der Zusage des Bundes für das Projekt in Albersloh erhalten wir die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit den Dorfkern für Verbraucherinnen und Verbraucher attraktiv zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität in den Kernen zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen.“ Die Stadt erhalte für die Attraktivierung des Albersloher Dorfkerns eine Fördersumme in Höhe von 487 000 Euro.

Die Kommunen waren aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. Er habe für die Teilnahme geworben, so Daldrup. „Umso mehr freut es mich, dass Bürgermeisterin Katrin Reuscher dem Aufruf gefolgt ist.“ Reuscher habe für Sendenhorst das Modell des „Zukunftsdorf Albersloh“ eingereicht.

Strukturwandel belastet Ortskerne

Nicht zuletzt wegen der Corona-Folgen habe Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion, auch die Handelsverbände und Kommunen hatte zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt habe.

Ortskerne hätten eine große Bedeutung für Menschen. Das sei durch die Folgen der Corona-Pandemie noch deutlicher geworden. Der Strukturwandel in Innenstädten sei durch die Pandemie beschleunigt worden. Filialisierung und Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und von Wohnungen machten den Zentren zu schaffen.

„Für uns ist ein Ort mit seinem Mittelpunkt nicht nur Einkaufsplatz und Gastronomie, sondern auch ein Ort des Wohnens und Arbeitens. Innenstädte sollen Orte der Begegnung sein, der Bewegung und Kommunikation. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ unter die Arme greifen und sie gleichzeitig selbst entscheiden lassen wollen, wie sie dieser Vision näherkommen“, so Daldrup.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum freute sich gestern Nachmittag über die Förderung, teilte er mit.

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