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Caritas-Spende für die Ausgabestelle der „Tafel“

700 Euro auch für derzeit teures frisches Gemüse

Sendenhorst

Der Caritas-Verband hat der Ausgabestelle der „Tafel“ 700 Euro gespendet. Das Geld wird dringend gebraucht.

Josef Thesing

Spendenübergabe in Corona-Zeiten: Heinrich Sonder (3.v.l.) übergibt in der Ausgabestelle den symbolischen Scheck an Dr. Ralf Thorwirth, Geschäftsführer des Vereins „Tafel Ennigerloh“, zu dem auch Sendenhorst gehört. Foto: Josef Thesing

Sie ist wieder geöffnet. Und sie wird dringend gebraucht. Darin waren sich am Montagmorgen alle in der Ausgabestelle der „Tafel“ an der Hoetmarer Straße einig. Und deshalb kann der Ableger des Vereins „Tafel Ennigerloh“ die 700 Euro, die Heinrich Sinder, Geschäftsführer des Caritasverbandes für Ahlen, Sendenhorst und Drensteinfurt, mit einem symbolischen Scheck vorbeibrachte, auch sehr gut gebrauchen. Denn die „Tafel“ versorgt in Sendenhorst immer noch 50 bis 70 sogenannte Bedarfsgemeinschaften mit rund 150 Menschen, erläuterte Manfred Weng von der „Tafel“. Das seien überwiegend Familien, und in Corona-Zeiten dürften es noch mehr werden, weil die derzeitige Krise vor allem arme Familien besonders treffe.

Spenden zum Jubiläum des Caritas-Verbandes

Diese besondere Spende hat einen Hintergrund. Der Caritasverband für das Dekanat Ahlen hat im vergangenen Jahr das 50-jährige Bestehen gefeiert. Und er hatte, erklärte Heinrich Sinder, die Gäste bei allen Veranstaltungen darum gebeten, für den „Warenkorb“ und die „Tafeln“ in den drei Städten zu spenden. Das Team der Caritas hat die Herkunft der Spenden ermittelt – und die Gelder aus Sendenhorst fließen nun gewissermaßen in die Stadt zurück. „Ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg“, sagte Sinder auch in Richtung Dr. Ralf Thorwirth, Geschäftsführer der „Tafel Ennigerloh“. Dieser führte aus, dass es gut sei, die Einrichtungen nun wieder regelmäßig öffnen zu können. Denn die Corona-Krise habe unter anderem auch dazu geführt, dass der Preis für frisches Gemüse derzeit stark steige.

Die Ausgabestelle in Sendenhorst wird seit etwa elf Jahren von 35 bis 40 Ehrenamtlichen betreut, erklärte Manfred Weng den Besuchern.

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