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Stadt untersagt Feuerwerk an zentralen Plätzen

Am besten auf Raketen und Böller ganz verzichten

Sendenhorst

„Die Stadt Sendenhorst verbietet im Rahmen einer Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 das Zünden von Silvester-Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen wie in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz, auf dem Gelände der Pfarrkirche St. Martin und auf der Wiemhove“, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltung.

pd

Die Stadt Sendenhorst untersagt an zentralen Plätzen in Sendenhorst und Albersloh das Zünden von Silvester-Feuerwerk und empfiehlt, angesichts der Corona-Pandemie generell auf das Abbrennen von Böllern und Feuerwerkskörpern zu verzichten. Foto: Christophe Gateau/dpa

„Anders als in den Vorjahren können wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht zulassen, dass das Abbrennen von Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen zum beliebten Anziehungspunkt wird, zu dem sich viele Menschen versammeln“, erläutert Bürgermeisterin Katrin Reuscher das Vorgehen der Stadt. „Das Zusammenkommen vieler Menschen erhöht die Übertragungsgefahr des Corona-Virus. Das müssen wir unbedingt vermeiden. Mit dem Verbot möchten wir dies kurz vor Silvester noch einmal unterstreichen und in die Köpfe bringen.“

Bundesweit ist bereits ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik erlassen worden. Feuerwerks-Altbestände können privat abgeschossen werden – außer auf den oben genannten Plätzen. Allerdings wird dringend empfohlen, auf das Silvester-Feuerwerk grundsätzlich in diesem Jahr zu verzichten. Dadurch könnten auch Verletzungen vermieden werden, die das derzeit ohnehin sehr stark belastete Gesundheitssystem zusätzlich in Anspruch nehmen würden.

Zudem ist das gültige Versammlungsverbot der Corona-Schutzverordnung zu beachten, heißt es.

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