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Probleme mit Verkehrsführung an Rohrlandweg und Birkenallee

Anwohner befürchten Unfallgefahr

Albersloh

Für einigen Unmut bei Anwohnern sorgen momentan die Absperrungen im Rohrlandweg und Umleitungen, die in die Irre führen, sowie ein nicht vorhandener Sperrpoller, der nach Meinung der Anlieger Autofahrer hindern sollte, einfach über den Gehweg zu fahren, um auf die L 586 zu kommen.

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„Ab durchs Beet“: Das meinen wohl einige Autofahrer, die derzeit von der Birkenallee einfach über den Grünstreifen in Richtung Kohkamp fahren. Foto: Volker Dörken

Für einigen Unmut sorgen momentan die Absperrungen im Rohrlandweg, die die Durchfahrt über den „alten“ Bahnübergang Rohrlandweg unmöglich machen. Eigens angelegte Umleitungen durch den Kohkamp führen in die Irre und landen vor einer weiteren Absperrung direkt am „Outlaw“-Kindergarten. „Wir wissen ja, dass der Bahnübergang Rohrlandweg geschlossen wird“, so eine Anliegerin, „aber können die Arbeiten nicht so geplant werden, dass zuerst die Verbindungsstraße zum neuen Kohkamp-Übergang fertiggestellt und dann der alte Überweg geschlossen wird? Wir verstehen das nicht.“

Wenig Verständnis für die Planungen und Ausführungen rund um die neue Sendenhorster Straße haben auch die hinteren Anlieger der Birkenallee. Ihre immer wiederkehrenden Hinweise, die Einmündung der Birkenallee auf den Bürgersteig und Radweg der L 586 müsse gegen durchfahrende Autos mit einem Pfosten gesichert werden, verhallten. Stattdessen gab es immer wieder den Hinweis, ein Durchfahrt hemmender Signalpfosten sei nicht nötig. Die Autofahrer hätten die Schilder „Fuß-/Radweg“ zu beachten.

„Tun sie aber nicht“, so ein Anwohner. Bereits am Freitag sei der erste Kleinlaster geradeaus von der Birkenallee in den Kohkamp gefahren. Am Montagabend folgte ein weißer Sprinter. Mit Volldampf sei der, ohne zu bremsen, durch die Birkenallee in das frisch eingesäte Straßenbegleitbeet und dann mit durchdrehenden, Schmutz verschmierten Reifen – und alle Ampelschaltungen ignorierend – in den Kohkamp hineingefahren. „Wenn nicht die verbotswidrige Durchfahrt durch eine vernünftige Sperre verhindert wird“, so der Anlieger, „dann kann es an der neuen Kreuzung zu schlimmen Unfällen kommen“.

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