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„Tag des offenen Denkmals“ in Sendenhorst

Auf den Spuren der Vergangenheit

Sendenhorst

Am „Tag des offenen Denkmals“ werden in Sendenhorst zwei Rundgänge angeboten. Einer führt über das Bodendenkmal Promenade, der andere zu Baudenkmälern in der Stadt. „Schein & Sein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ ist das Thema.

Dr. Andreas Wunschel (l.) hat die Grabungen geleitet und stellt am Sonntag die Besonderheiten der Promenade vor. Foto: Josef Thesing

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt. In ganz Deutschland öffnen tausende Denkmale ihre Türen und heißen Besucher willkommen. Abwechslungsreiche Einblicke, neue Eindrücke und spannende Geschichten aus der Denkmalwelt erwarten die Besucher.

Das diesjährige Motto lautet: „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Passend dazu hat die Untere Denkmalbehörde der Stadt Sendenhorst für den morgigen Sonntag ein kleines Programm dazu entwickelt, heißt es im Bericht der Stadtverwaltung. Geplant sind zwei verschiedene Rundgänge.

Promenade und Baudenkmäler

Der erste führt über die Promenade, die sowohl eine Grünfläche als auch ein Bodendenkmal ist. Der heutige Promenadenring war Teil der ehemaligen Stadtbefestigung und besteht aus vier Abschnitten. Er ist seit 1996 als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Im Rahmen des Förderprogrammes Zukunft Stadtgrün wird die Promenade zurzeit aufgewertet und umgestaltet. In diesem Zusammenhang ist der Landschaftsverband (LWL) – Archäologie für Westfalen in die Planung einbezogen worden und hat im Frühjahr diesen Jahres archäologische Grabungen vorgenommen, die zu neuen Forschungserkenntnissen zur Promenade geführt haben. Diese und die Aufgaben und Arbeitsweisen der Bodenarchäologie werden beim Rundgang über die Promenade vorgestellt. Ein Blick auf den jüdischen Friedhof gehört auch dazu. Der Rundgang findet um 12 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr statt. Treffpunkt ist die Nordenpromenade an der Ecke zum Westtor 2. Geführt wird der Rundgang von Dr. Andreas Wunschel vom LWL Archäologie für Westfalen, der im Frühjahr auch die Grabungen geleitet hatte.

Der zweite Rundgang führt zu den Baudenkmälern im Ortskern von Sendenhorst. Auch dieser findet unter dem Motto „Sein und Schein“ im historischen Kontext statt und will einige der zahlreichen Sendenhorster Baudenkmäler im Ortskern näherbringen. Geführt wird der Spaziergang von Christian Hölscher, Vorsitzender des Heimatvereins. Diese Veranstaltung beginnt um 15 Uhr am Haus Siekmann.

Es gelten die bekannten Corona-Regeln.

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