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Auftaktworkshop eröffnet Fußverkehrs-Check

Barrierefreiheit und Schulwege prüfen

Sendenhorst

Sendenhorst nimmt den Fußverkehr unter die Lupe. Die Stadt Sendenhorst hat eine Teilnahme am „Fußverkehrs-Check 2022“ gewonnen. Nun wird dieser wichtige Teil der Mobilität gemeinsam mit Fachbüros und mit Bürgerbeteiligung analysiert und - wo möglich - gestärkt.

Das Landesministerium für Verkehr hat Sendenhorst in diesem Jahr als eine von zwölf Kommunen für einen „Fußverkehrs-Check“ ausgewählt. Foto: Stadt Sendenhorst

Sendenhorst nimmt den Fußverkehr unter die Lupe. Die Stadt Sendenhorst hat eine Teilnahme am „Fußverkehrs-Check 2022“ gewonnen. Dieser Check startet nun mit einem Auftaktworkshop am 21. Juni (Dienstag). Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu verbessern, teilt die Verwaltung mit.

Bei einem Fußverkehr-Check wird die Situation des Fußverkehrs in mehreren öffentlichen Rundgängen und Workshops vor Ort diskutiert: „Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo fehlt Platz, wo könnten vielleicht Sitzbänke einen Fußweg attraktiver machen, wo gibt es weitere Probleme?“, beschreibt die Verwaltung das Thema. Anschließend werden gemeinsam Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs entwickelt. Kern dieses partizipativen Verfahrens sind zwei Begehungen, bei denen konkret an Ort und Stelle die Situation der zu Fuß Gehenden analysiert wird.

Auftakt-Workshop mit Begehungen

Die Begehungen werden in einem Auftakt-Workshop gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vorbereitet, und in einem Abschluss-Workshop werden die Inhalte und Ergebnisse der Begehungen zusammenfassend vorgestellt sowie mögliche Maßnahmen erörtert.

In allen Phasen des Fußverkehr-Checks wird die Stadt Sendenhorst vom Fachbüro „Planersocietät“ aus Dortmund unterstützt.

Bürgermeisterin Katrin Reuscher lädt zum Auftakt-Workshop ein, der am 21. Juni (Dienstag) um 18 Uhr im Kommunalforum stattfindet. Zwecks besserer Planungsmöglichkeit wird um Anmeldung bei der Klimaschutz- und Mobilitätsmanagerin der Stadt, Cornelia Mealing, gebeten: E-Mail mealing@sendenhorst.de oder 0 25 26 / 303 142.

Bei dem Workshop werden die thematischen und räumlichen Schwerpunkte des Fußverkehr-Checks vorgestellt und diskutiert. In Sendenhorst soll es vor allem um das Thema Barrierefreiheit und Schulverkehr gehen, Begehungen finden in der Kernstadt und im Ortsteil Albersloh statt. Beim Auftaktworkshop werden unter anderem auch die genauen Routen und die Stationen der Begehungen erarbeitet.

Kommunale Fußverkehrsförderung

Die Fußverkehr-Checks unterstützen die kommunale Fußverkehrsförderung. Sie sollen dazu beitragen, den Fußverkehr stärker in das Bewusstsein von Politik und Verwaltung zu rücken, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung. So könne sich eine neue Geh-Kultur entwickeln, die sich positiv auf die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Kommune auswirke.

Fußverkehr sei lange eine unterschätzte Verkehrsart gewesen, heißt es weiter. Seit einigen Jahren ändere sich das: Fußverkehr ist gesund, umwelt- und klimaverträglich und sozial gerecht. „Und gerade beim Fußverkehr ist das Wissen der Bürgerinnen und Bürger gefragt, denn sie sind die Expertinnen und Experten vor Ort, ihre Erfahrungen sind wichtig“, schreibt die Stadt.

Die Fußverkehr-Checks in Nordrhein-Westfalen werden seit dem Jahr 2019 vom Zukunftsnetz Mobilität NRW vergeben, jedes Jahr werden dafür insgesamt zwölf Städte und Gemeinden ausgewählt. Teilnehmen können alle Mitgliedskommunen des Zukunftsnetzes, von der kleinen Gemeinde bis hin zur Metropole. In diesem Jahr sind folgende Kommunen dabei: Aachen, Billerbeck, Hövelhof, Ibbenbüren, Rommerskirchen, Sendenhorst, Dormagen, Sprockhövel, Marienheide, Lohmar, Isselburg und Lage.

Die erfahrenen Fachbüros „Planersocietät“ (Dortmund) und „Via“ (Köln) begleiten die teilnehmenden Kommunen bei den Checks. Die Kosten dafür übernimmt das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Bei der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen berät das Zukunftsnetz Mobilität NRW die Kommunen auch bei der Generierung möglicher Fördermittel.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsnetz-mobilitaet­­.nrw.de/fussverkehrs-check

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