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Haarwildunfälle immer melden

Brunftzeit ist auch in Sendenhorst Unfallzeit

Sendenhorst

Das Rehwild befindet sich derzeit in der Rehbrunft. Das sorgt dafür, dass die Tiere derzeit vermehrt in Bewegung sind, in wilder Jagd durch die Reviere rennen. Dabei gehe es oft blindlings auch mal über Straßen. Was bei einem Unfall zu tun ist, erklärt Georg Hoppe, Vorsitzender des Hegerings Sendenhorst, Vorhelm, Enniger.

Von Annette Metz

Wer beäugt da gerade wen? Zumindest hat dieser Rehbock in WN-Leser Bernd Goroncy, dem das Foto bei seinem Morgenspaziergang gelungen ist, keinen potenziellen Konkurrenten gesehen. Foto: Bernd Goroncy

Auge in Auge stand unser Leser Bernd Goroncy bei einem Morgenspaziergang einem Rehbock gegenüber. Das Rehwild befindet sich derzeit in der Rehbrunft. Das sorgt dafür, dass die Tiere derzeit vermehrt in Bewegung sind, in wilder Jagd durch die Reviere rennen, erklärt Georg Hoppe, Vorsitzender des Hegerings Sendenhorst, Vorhelm, Enniger. „Entweder jagen sie hinter Ricken her oder verjagen Konkurrenten aus ihrem Revier.“ Dabei gehe es oft blindlings auch mal über Straßen. So habe er nach Unfällen zuletzt wieder vermehrt verletzte Tiere bergen, sie auch erlösen müssen. Hoppe bittet daher darum, jeden Haarwildunfall zu melden, damit die Tiere nicht tagelang verletzt in Büschen liegen müssen.

Haarwildunfälle unbedingt melden

„Leider werden diese Unfälle oft nur gemeldet, wenn am Auto ein Schaden zu sehen ist“, weiß Hoppe. Denn für eine Regelung über die Versicherung werde eine entsprechende Bescheinigung benötigt. „Wenn man den Revierpächter nicht kennt, ist aber eine Meldung bei der Polizei nötig. Dort liegen Karten, in denen die Reviere verzeichnet sind.“

Hoppe bittet Autofahrer in dieser Zeit um Vorsicht und darum, jetzt vom Gas zu gehen. „Das ist das einzige, was hilft, um den kopflos über die Straße jagenden Tieren ausweichen zu können.“

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