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Heimatfreunde befreien das Dorf von Müll und Unrat

Bunter Reigen skurriler Funde

Albersloh

Vom regnerischen Wetter ließen sich die Albersloher Heimatfreund am Samstag nicht abschrecken. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um das Dorf von Müll und Unrat zu befreien. Neben einer Fritteuse stießen sie dabei auch dieses Mal auf einige skurrile Fundstücke.

Von Christiane Husmann

Mit dem Regenbogen am Horizont machten sich Helfer ans Werk, um das Dorf vom Müll zu befreien. Martin und Karin Pälmke sorgt am Grill für die Verpflegung. Foto: Christiane Husmann

Am Ende des Regenbogens, der sich am Samstagmorgen gleich mehrmals präsentierte, wartete nicht der legendäre Goldschatz, sondern jede Menge Müll. Fleißige Helfer hatten sich auf Einladung des Heimatvereins versammelt, um das Dorf aufzuräumen – und machten fette Beute.

Weder Wind noch Wetter konnten die großen und kleinen Helfer aufhalten, sich mit Greifzangen, Warnwesten und Müllsäcken auf den Weg zu machten. In Gruppen zogen sie los und machten interessante Funde. Nach rund drei Stunden eifrigen Sammelns traf man sich im Ludgerus-Haus wieder, um zu resümieren. „In einem Graben lag sogar eine Fritteuse – ohne Pommes“, erzählt Maria Roer. Masken, Flaschen, Coffee-To-Go-Becher seien massenhaft gesammelt worden. „Im vorigen Jahr haben wir einen Damenschlüpfer gefunden“, amüsiert sich Ewald Kathrein, „Das ist ja noch gar nichts“, setzt Nadine Honerpeik noch einen drauf. „Wir haben heute eine Damen- und eine Herrenunterhose gefunden - auf der Werseinsel.“ Spekulationen, wie die dort gelandet sein könnten, blieben aus. „Wir haben schon mal eine Kassette mit Schmuddelkram aus einem Graben gezogen“, ergänzt Willi Berheide den Reigen der skurrilen Funde. Während Herbert Voigt sich auf die Spuren des „Malboromanns“ gemacht habe, sei man auf dem Parkplatz Breul häufig dem „Jägermeister“ begegnet.

„Jeder soll machen was er will – aber seinen Müll kann man doch wohl wieder mitnehmen“, findet Ina Möllenkamp, die zu den Organisatoren der Aktion „Sauberes Albersloh“ gehört. Etwa 30 Helfer wärmten sich im Ludgerus-Haus auf. Mit Würstchen und Bier eine gesellige Sache. „Es wäre schön, wenn auch Vereine oder Clubs mitmachen würden“, möchte Ina Möllenkamp schon jetzt aufrufen, sich am nächsten Frühjahrsputz zu beteiligen.

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