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Landtagswahl in Sendenhorst und Albersloh

CDU ist stärkste Kraft in der Stadt

Sendenhorst/Albersloh

Bei der Landtagswahl hat die CDU ihre Vormachtstellung in der Stadt weit vor der SPD behauptet. Auch die Grünen legten ein komfortables Ergebnis hin. Die Wahlbeteiligung lag bei 62 Prozent.

Von Josef Thesing

Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfolgte Bürgermeisterinn Katrin Reuscher (r.) den Eingang der Ergebnisse aus den Wahllokalen. Foto: Josef Thesing

Als am Sonntagabend die ersten landesweiten Hochrechnungen über die Bildschirme gingen, war eines klar: „Die Grünen regieren auf jeden Fall mit. Egal, in welcher Konstellation“, bewertete die parteiunabhängige Bürgermeisterin Katrin Reuscher die Ergebnisse bei der Präsentation im Foyer des Rathauses. Da stand die FDP noch bei fünf Prozent – und musste um den Einzug in den neuen Landtag zittern. „Das wird ein spannender Abend“, erklärte die Bürgermeisterin.

Das lag aber nicht am Anhang der Liberalen in Sendenhorst und Albersloh. Nach der Auszählung von 13 der 17 Wahlbezirke bewegte sich die FDP, die bei vergangenen Wahlen in Sendenhorst immer vergleichsweise stark gewesen war, zwischen 4,9 und 11,4 Prozent – Letzteres in der Albersloher Ludgerus-Schule.

FDP zwischen 4,9 und 11,4 Prozent

Bei der Prognose von „Infratest dimap“ um 18 Uhr und den Deutungen daraus zum Beispiel zu Wählerwanderungen war diesmal auch Albersloh mit im Spiel: Für den ländlichen Raum in NRW waren auch dort Wähler befragt worden. Das Ergebnis spiegelte am späten Abend das im Landesdurchschnitt wider: CDU vor SPD und Grünen, die im Stimmbezirk 7 (Ludgerus-Schule) übrigens 20,2 Prozent holten. Allerdings ist der Abstand zwischen CDU und SPD in der Stadt beträchtlich: Die CDU holte mehr als doppelt so viele Stimmen wie die SPD.

10 500 Wahlberechtigte

10 500 Menschen waren in der Stadt wahlberechtigt. Nahezu alle Stimmen waren gültig. Die Wahlbeteiligung lag bei 62 Prozent. Länger warten mussten die Mitarbeiter im Rathaus auf die Auszählung im Briefwahlbezirk 1, wo es offenbar mehr Probleme gab als in den anderen Bezirken.

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