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Erarbeitung des Integrierten Mobilitätskonzeptes

Der Prozess nimmt Fahrt auf

Sendenhorst

Auto, Fahrrad, ÖPNV – ein „Integriertes Mobilitätskonzept“ soll den Weg weisen hin zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung von Mobilität und Verkehr in der Stadt Sendenhorst.

Auto, Fahrrad, ÖPNV – dasIntegrierte Mobilitätskonzept soll den Weg weisen hin zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung von Mobilität und Verkehr in der Stadt Sendenhorst.das Foto: Brockötter

Im November des vergangenen Jahres ist mit der Erarbeitung eines Integrierten Mobilitätskonzeptes für die Stadt Sendenhorst begonnen worden. Damit ist das Trierer Planungsbüro „raumkom“ beauftragt, das einen vierstufigen Erarbeitungsprozess geplant hat und im anstehenden Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energie am 10. Mai diesen Prozess präsentieren und erläutern wird, teilt die Stadtverwaltung mit.

Der vierstufige Erarbeitungsprozess gliedert sich wie folgt: In einem ersten Schritt wird durch das Planungsbüro die Grundlagenermittlung durchgeführt. Es wurden bereits bestehende Konzepte, Planwerke und raumstrukturelle Daten zusammengetragen. Darauf aufbauend wird aktuell eine Bestandsanalyse angefertigt, in die auch die Erkenntnisse einer im Januar 2022 durchgeführten Ortsbegehung in den Ortsteilen Albersloh und Sendenhorst einfließen, teilt die Stadtverwaltung weiter mit.

Die Ortsbegehung wurde von „raumkom“ in Kooperation mit dem Dienstbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt, Daniel Fühner, und mit der Verkehrsplanerin Karin Schneidereit durchgeführt. So konnten die individuellen Perspektiven, Problemlagen und Bedarfe der beiden Ortsteile und der Stadt Sendenhorst insgesamt erfasst werden.

Bürgerbeteiligung per Online-Umfrage

Neben der Recherche und Analyse werden drei weitere Bausteine das inhaltliche Fundament des Konzeptes darstellen. Voraussichtlich Mitte Mai sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sendenhorst gefragt, sich aktiv in die Mobilitätsdebatte mittels einer Online-Umfrage einzubringen. Im Rahmen dieser Umfrage werden sowohl Informationen und Daten zum Status quo der Mobilität in der Stadt Sendenhorst erhoben, als auch ein Blick in die Zukunft gerichtet: Wie wollen die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft mobil sein? Welche Anforderungen, Bedarfe und Probleme gilt es zu beachten?

Zur Teilnahme an der Umfrage sind alle Bürger aufgerufen, der Zugang zur Online-Umfrage wird noch bekannt gegeben, heißt es in dem Bericht.

An diese Fragen knüpft der dritte Baustein der Bestandsanalyse an – ein Bevölkerungsworkshop. Dieses zweite partizipative Element gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, in einem interaktiven Format ihren Ideen, Wünschen und Erwartungen Ausdruck zu verleihen und in eine Zieldiskussion einzutreten. Diese Veranstaltung wird nach den Sommerferien stattfinden, wenn die Ergebnisse der Online-Umfrage ausgewertet worden sind.

Die Informationen und Erkenntnisse aus der Grundlagenermittlung und aus der Beteiligung der Bürger werden dann in einer Synopse zusammengeführt, ein Leitbild wird aufgestellt, eine Strategie entwickelt, und Maßnahmen werden identifiziert.

„Am Ende des Prozesses wird ein Integriertes Mobilitätskonzept für die Stadt Sendenhorst stehen, welches alle Verkehrsteilnehmer und Verkehrsmittel berücksichtigt und den Weg weist hin zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung von Mobilität und Verkehr in der Stadt Sendenhorst“, teilt die Verwaltung abschließend mit.

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