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Wenig Wasser und ein gefräßiger Schädling

Der Wald ist in höchster Not

Sendenhorst/Albersloh

Die zurückliegenden trockenen Monate und der Borkenkäfer machen dem heimischen Wald mächtig zu schaffen. Weil sie zu wenig Wasser aufnehmen können, können sich die Bäume kaum gegen den Schädling wehren.

Von Josef Thesing

Hier standen in Albersloh mal Fichten. Das ist Geschichte. Foto: Josef Thesing

Der Wald ist in höchster Not. Daran haben heute nicht einmal mehr bisherige Zweifler ernstzunehmende Zweifel. „Der zu Ende gehende Monat ist der trockenste und wärmste seit der systematischen Wetteraufzeichnung“, berichtete diese Zeitung – im März, nachdem es zu Beginn des Jahres richtig geschüttet hatte. „Jetzt dürfte es mal wieder ordentlich regnen“, sagte seinerzeit Forstbetriebsleiter Jochen Garbe im Gespräch mit der Redaktion. Denn sonst sei das Wasser im Boden bald aufgebraucht. Dass seitdem kaum Regen heruntergekommen ist, verschärft die Situation der heimischen Wälder, auch wenn es in den vergangenen Tagen etwas geregnet hat – und die Luft abgekühlt ist.

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