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Diebstahl auf dem Sendenhorster Friedhof

Entsetzen über maßlose Pietätlosigkeit

Sendenhorst

Nach dem Diebstahl der Kupferabdeckungen auf den Kreuzen soll die Gedenkstätte für Gefallene und Vermisste auf dem Sendenhorster Friedhof neu gestaltet werden. Die Kirchengemeinde und die Kolpingsfamilie blicken „fassungslos“ auf die pietätslosen Beschädigungen.

Von Josef Thesing

Auf dem hinteren Teil des Friedhofs beraten Vertreter der Kolpingsfami Foto: Josef Thesing

Es ist eine Gedenkstätte, und kein „Friedhof“ im herkömmlichen Sinn. Denn unter den Kreuzen liegen keine Gebeine von Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Kolpingsfamilie und die katholische Kirchengemeinde erinnern mit den heute 199 Kreuzen auf dem hinteren Teil des Friedhofs an jene Männer, die aus dem Zweiten Weltkrieg nicht nach Sendenhorst zurückgekehrt sind – gefallen, oder vermisst. Ihre Namen sind in das Eichenholz graviert. Und das bereits seit 1941, wenn auch nicht in der heutigen Gestaltung.

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