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Sternsingeraktion verläuft in ungewöhnlichen Zeiten anders

Diesmal nicht von Haus zu Haus

Albersloh/Sendenh...

Trotz des Lockdowns findet eine Sternsingeraktion statt. Die „Könige“ gehen diesmal aber nicht von Haus zu Haus.An markanten Punkten in Sendenhorst und Albersloh sollen am Samstag, 2. Januar, Sternsinger stehen. Dort können sich alle, die möchten, den Segen der Sternsinger abholen und für Kinder in aller Welt spenden.

Christiane Husmann

Anders als in den Jahren zuvor werden die Sternsinger diesmal ihren Segen nicht von Haus zu Haus bringen können. Foto: Christiane Husmann

Von vielen werden sie in jedem Jahr sehnsüchtig erwartet: die Sternsinger, die den Segen zu den Menschen bringen. Doch auch an der Sternsingeraktion gehen die Auswirkungen der Pandemie nicht spurlos vorbei: „Corona-bedingt wird sie dieses Jahr leider ganz anders sein“, erklären die Organisatoren, die deutlich machen: „Es wird kein Von-Haus-zu-Haus-Gehen der Gruppen geben.“

Einsatz für Kinder in Not

Weiter machen sie deutlich: „Wir halten dies weder für die Gruppen noch für die besuchten Haushalte für verantwortbar. Gleichzeitig halten wir aber an der Aktion fest, denn wir wissen, wie schwierig die Situation für Kinder in Not weltweit ist, die auf unsere Spenden aus Deutschland angewiesen sind. Wir wissen auch, wie wichtig es zurzeit für viele Menschen ist, Segen und Zuspruch zu erfahren. Und wir möchten gerade in diesen Zeiten mit Kindern gemeinsam ein Zeichen von Nächstenliebe und Solidarität setzen.“

Deshalb wolle man die Sternsingeraktion stattfinden lassen, diesmal allerdings in gänzlich anderer Form. „An markanten Punkten in Sendenhorst und Albersloh sollen am Samstag, 2. Januar, Sternsinger stehen. Dort können sich alle, die möchten, den Segen der Sternsinger abholen und für Kinder in aller Welt spenden. Wo diese Stationen sind und zu welchen Zeiten sie besucht werden können, wird noch bekannt gegeben“, so die Organisatoren, die einladen: „Natürlich brauchen wir auch für diese Aktion große und kleine Sternsinger, die bereit sind, sich einzusetzen.“

Nur fünf Personen aus zwei Haushalten

Weitere Infos und die Kontaktdaten gibt es auf den Plakaten, den Flyern und beim Sternsingerteam. Die Gruppen sollten nicht aus mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten bestehen und sich jeweils für Schichten von etwa eineinhalb Stunden bereiterklären. Ein Erwachsener sollte auch dabei sein.

Ein Vorbereitungs- und Informationstreffen gerade im Hinblick auf das Hygienekonzept gibt es am 30. Dezember um 10 Uhr in der Kirche in Sendenhorst und um 17 Uhr in Albersloh. Die Aussendungsfeiern finden wie gewohnt an dem Aktionssamstag statt – um 8.45 Uhr in St. Ludgerus und um 9.30 Uhr in Martin. Die Messen am Sonntag werden aber nicht von den Sternsingern gestaltet.

Ansprechpartner

Auch gibt das Organisationsteam an, wo Interessierte sich anmelden können: für Sendenhorst bei Tobias Tiedeken über sternsinger-sendenhorst@st-martinus-und-ludgerus.de oder unter   0 25 26/9 38 84 97 und für Albersloh bei Judith Seebröker unter sternsinger-albersloh@st-martinus-und-ludgerus.de jeweils bis zum 20. Dezember.

Eine weitere Corona-bedingte Einschränkung wird angegeben: „Leider kann in diesem Jahr kein Kostümverleih angeboten werden, es gibt aber kreative Ideen, sich ein Kostüm zu zaubern.“

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass es ein gründlich ausgearbeitetes Hygienekonzept gibt und man sich selbstverständlich an die geltenden Bestimmungen halten werde. „Änderungen des Ablaufs sind deshalb immer vorbehalten“, so das Orgateam, das aufruft: „Wir sind dankbar für alle, die auch unter diesen veränderten Bedingungen die Sternsingeraktion unterstützen, um gemeinsam ein Segen für Kinder in aller Welt zu sein.“

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