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Bernhard-Kleinhans-Plakette

Diesmal nur die Auszeichnung

Sendenhorst

Auch wenn es die „Woche der Brüderlichkeit“ in diesem Jahr nicht geben wird, verleiht der gleichnamige Verein die „Bernhard-Kleinhans-Plakette“. Dr. Barbara Rüschhoff-Parzinger, Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), hält die Laudatio. 

Von Dierk Hartleb

Sie haben die Preisverleihung der Bernhard-Kleinhans-Plakette vorbereitet (v.l.): Franz-Ludwig Blömker, Professor Dr. Herbert Ulonska, Mechtild Brockschmidt-Gerhard, Gerhard Bachteler und Gerd Wilpert. Es fehlen Dr. Monika Friedrich und Wolfgang Janus. Foto: Dierk Hartleb

Am 3. Oktober erwartet der Verein „Woche der Brüderlichkeit Sendenhorst“ eine prominente Rednerin: Dr. Barbara Rüschhoff-Parzinger. Die Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wird die Laudatio zur Verleihung der Bernhard-Kleinhans-Plakette halten.

Eingebettet werden soll die Verleihung der Auszeichnung in ein Konzert mit der Gruppe „Shoshana“. Das Trio aus Dessau-Roßlau, bestehend aus Leonid Norinsky, Ina Norinska und Larisa Faynberg, spielt Klezmer, jiddische Liedgut und sogenannten „Israel-Pop“.

Nur ein Festakt

Die eigentliche Veranstaltungswoche, die im März dieses Jahres hätte stattfinden sollen und wegen Corona abgesagt worden war, soll erst im kommenden Jahr stattfinden, wie Professor Dr. Herbert Ulonska als Vorsitzender des Vereins beim Pressegespräch ausführte. Auf die Verleihung der Plakette wollte der Verein aber nicht verzichten. „Der Preisträger wird nicht verraten“, entzieht Ulonska wie üblich umgehend allen Spekulationen den Boden.

Preisträger bleibt geheim

Das Verfahren, den oder die Preisträger erst bei der Verleihung bekanntzugeben, habe sich bewährt, betont Ulonska, um „jede unangemessene Diskussion im Vorfeld zu vermeiden“.

Bei der Suche nach einer passenden Musikgruppe half Vorstandsmitglied Gerhard Bachteler der Rückgriff auf das Jahr 2017, als „Shoshana“ bereits im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ in Sendenhorst gastierten.

Mit Blick auf 2022 wagt Gerd Wilpert schon mal einen Ausblick. „Thematisch wird es um ‚1700 Jahre Judentum in Deutschland‘ gehen“, kündigt er an, ohne Details zu nennen. Damit werde das Jahresthema 2021 wieder aufgenommen. Obwohl auf Präsenzveranstaltungen im März verzichtet werden musste, hat Wilpert gleichwohl während der Woche vom 7. bis zum 14. März ein Zeitzeichen gesetzt, in dem er an jedem Tag an ein historisches Ereignis des Holocausts erinnerte.

Die Feier mit der Verleihung der Bernhard-Kleinhans-Plakette, die derzeit noch in der Werkstatt von Basilius Kleinhans, Sohn des verstorbenen Künstlers und Namensgebers der Auszeichnung, in Arbeit ist, beginnt am 3. Oktober um 17 Uhr im Haus Siekmann. Für Besucher gelten die 3G-Regeln.

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