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Polizeihauptkommissar Robert Kempe geht in den Ruhestand

„Dorfsheriff“ gibt Handschellen ab

Albersloh/Rinkerode/Sendenhorst

Seinen Job als Bezirksbeamter, auch „Dorfsheriff“ genannt, hat Robert Kempe immer gerne gemacht. Die Nähe zu den Menschen und ein vertrauensvolles Verhältnis waren ihm immer wichtig. Nun freut er sich auf den Ruhestand – mit erstmal viel Nichtstun.

Von Christiane Husmann

„Einfach mal nichts tun“, lautet der Plan von Robert Kempe, der zuletzt als „Dorfsheriff“ in Albersloh und Rinkerode tätig war und nun seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Am 1. Oktober 1981 begann Robert Kempes Polizeikarriere. Foto: Christiane Husmann

„Ich habe fertig“, zitiert Robert Kempe Giovanni Trapattoni. Während der Polizeihauptkommissar a.D. das sagt, wirkt er sehr zufrieden. „Ich kann auf ein erfülltes Berufsleben zurückblicken“, resümiert der Sendenhorster, der ab August offiziell im Ruhestand ist. „Montag oder Dienstag gebe ich Dienstausweis, Handschellen und Waffe ab“, so Kempe, der erleichtert sagen kann: „Zum Glück musste ich nie auf einen Menschen schießen.“

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