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Dankeschön-Treffen des Sendenhorster St.-Elisabeth-Stifts mit Informationen und Wertschätzung

Ehrenamt erwacht zu neuem Leben

Sendenhorst

Fast wie in alten Zeiten, so fühlte es sich an, als sich die Ehrenamtlichen des St.-Elisabeth-Stiftes auf Einladung des Stiftes zu einem Dankeschön-Nachmittag im Spithöver-Forum trafen. Ein Stück Normalität mit Hygiene-Konzept, bei dem es so viel zu erzählen und berichten gab.

Von und

Das St.-Elisabeth-Stift lud die Ehrenamtlichen zum Dankeschöntreffen ins Spithöver-Forum ein. Im Rahmen der Feier gab es Verabschiedungen, aber auch viele Ehrungen durch Vertreter der Einrichtung (v.l.): Elfie Bloch, Hausleitung Sabina von Depka Prondzinski, Gerti Mühlenhöver, Hildegard Piechota, Marianne Schmedding, Hausleitung Markus Giesbers, Regina Nordhoff, Lioba Mertens-Surmann, Ursula Bartylla, Anton Mössing, Annette Voges, Matthias Dieckerhoff (Begleitender Dienst) und Heinz Brechtenkamp. Foto: St.-Elisabeth-Stift

Es war fast wie in alten Zeiten: sich treffen, Informationen aufnehmen und miteinander ins Gespräch kommen – alles mit Hygienekonzept. Die Ehrenamtlichen des St.-Elisabeth-Stifts erlebten am Mittwoch einen festlichen Dankeschönabend, an dem ihnen Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann, die Hausleitungen und der Begleitende Dienst für ihren wertvollen Dienst dankten. „Sie haben einen festen Platz bei uns, und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass Ihre Anwesenheit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gut tut“, so Klemann.

Aus erster Hand informierte er, dass Schwester M. Hermanda, die sich im St.-Elisabeth-Stift um die Seelsorge der Bewohner kümmert, noch im Oktober mit ihrer Mitschwester Emelia das St.-Josef-Stift verlassen wird. „Eine Ära geht nach 132 Jahren zu Ende. Wir lassen die Ordensschwestern nicht gerne gehen, aber wir sind dankbar für die treuen Dienste, die sie geleistet haben.“ Mit einem riesengroßen Applaus bedankten sich die Ehrenamtlichen bei Schwester M. Hermanda, heißt es im Bericht des Stifts.

Klemann zog auch ein Resümee der Corona-Pandemie: „Wir sind in unseren Altenpflegeeinrichtungen gut durch diese Zeit gekommen. Das lag auch an der sehr guten Unterstützung durch das Hygieneteam des St.-Josef-Stifts und die engagierte Umsetzung der Hygienekonzepte vor Ort.“ Die Corona-Pandemie habe auch den Stellenwert der Pflege gezeigt: „Es reicht nicht, nur zu klatschen. Es braucht auch Wertschätzung und attraktive Arbeitsbedingungen.“

Dankbar für treue Dienste

In puncto Mitarbeitergewinnung setzen das St.-Josef-Stift und die Pflegeeinrichtungen vor allem auf Ausbildung. Hausleitung Markus Giesbers erläuterte die Reform der Pflegeausbildung, die den Beruf attraktiver mache. In der Stiftung werden Pflegende traditionell nach Tarif und vor allem gleich bezahlt, unabhängig davon, ob sie in der Alten- oder Krankenpflege arbeiten. In den Medien werde oft ein anderes Bild von der Pflege vermittelt. Hausleitung Sabina von Depka Prondzinski hob hervor: „Wir haben im St.-Elisabeth-Stift so gut wie keine Personalfluktuation: Viele sind schon über Jahrzehnte dabei und bleiben bis zur Rente.“ Giesbers: „Die hohe Loyalität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das beste Aushängeschild.“

Über Neuigkeiten aus dem Begleitenden Dienst berichtete Matthias Dieckerhoff. Der Café-Dienst hat sich zu einer Kaffee-Begleitung in den Wohn-Ess-Zimmern weiterentwickelt – eine neue Form, um mit Bewohnerinnen und Bewohnern bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Neue Mitstreiterinnen bringen sich mit Singen und Musik ein, während sich insbesondere Männer vom neu geschaffenen Ehrenamt als Rikscha-Pilot angesprochen fühlen. Mit der neuen E-Rikscha des St.-Elisabeth-Stifts sind Ausflüge mit bis zu zwei Fahrgästen in die nähere Umgebung möglich – ein Gewinn für beide Seiten.

Offen für neue Mitstreiter

Der Kreis der Ehrenamtlichen ist offen für weitere Interessierte, die sich bei Besuchen, bei der Kaffee-Begleitung, beim Empfangsdienst, bei Rikschafahrten, bei Koch-, Vorlese-, Musik- und Singerunden einbringen wollen. Kontakt ist über Matthias Dieckerhoff,

  3 00 18 13, möglich.

Neu im Kreis der Ehrenamtlichen sind Paul Hankmann, Werner Lüffe, Wolfgang Schmeken, Hubert Böcker, Volker Diestelkamp, Sujon Shekh, Lydia Thamm, Manfred Austermann, Nicole Wegmann und Christa Anhalt. Diesmal wurden die Jubilare von 2020 und 2021 gewürdigt: Gabriele Holtkamp, Gerti Mühlenhöver, Regina Nordhoff, Uschi Puke, Marianne Schmedding und Ellen Bachtrup.

Nach 20 oder mehr Jahren verabschiedeten sich aus dem aktiven Dienst Majid Alibrahim, Ursula Bartylla, Elfie Bloch, Marie-Luise Heiringhoff, Klara Lücke, Hildegard Piechota, Annette Voges, Wolfram Opperbeck, Heinz Brechtenkamp, Christian Hayduk, Lioba Mertens-Surmann, Petra Schlüter-Specht, Ele und Hermann Greive sowie Anton Mössing.

Eingebettet in das festliche Menü, das das Küchenteam des St.-Josef-Stifts zubereitet hatte, gab Erzähler Thomas Hoffmeister-Höfener eine erlesene Märchenauswahl zum Besten, die von Klugheit, Witz und Grenzen überwinden berichteten.

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