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Verleihung des Heimatpreises

Ein Abend, der nur Gewinner kennt

Sendenhorst

Mit dem Heimatpreis wird in jedem Jahr das ehrenamtliche Engagement in der Stadt gewürdigt. In diesem Jahr gab es drei Preisträger, die bei einer stimmungsvollen Feier im Garten von Haus Siekmann ausgezeichnet wurden. Groß war etwa die Freude beim Spielmannszug der SG.

Von Pia Sofie Bartmann

Die Kindergruppe Sendenhorst und die Verkehrshelfer an der KvG-Grundschule wurden für ihr Engagement mit dem zweiten und dritten Platz belohnt. Der erste Preis ging in diesem Jahr an den SG-Spielmannszug. Foto: Pia Sofie Bartmann

Bei der diesjährigen Verleihung des Heimatpreises im Garten von Haus Siekmann gab es nur Gewinner. Der von der Landesförderung Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufene Preis ist mit 5000 Euro dotiert und stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Traditionell soziale Aspekte des Ehrenamts“.

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, das in jedem Jahr den Heimatpreis der Stadt Sendenhorst an bis zu drei Preisträger vergibt. Dieses Jahr gab es drei platzierte Gruppen, und auch für alle anderen hatte Bürgermeisterin Katrin Reuscher eine Überraschung parat.

„Ich begrüße Sie alle zur diesjährigen Verleihung des Heimatpreises“, eröffnete Reuscher die Veranstaltung am Samstagabend. „Vielen Dank an die Stadt- und Feuerwehrkapelle, die uns musikalisch begleiten wird. Heute geht es vor allem um das Ehrenamt und wie wichtig es für die Gesellschaft und unser Stadt- und Dorfleben ist.“ Dass es Menschen gebe, die an andere dächten und etwas für andere tun wollten, stärke das Allgemeinwohl. „Soziales Engagement ist ein wertvolles Gut. Nur so kann eine Gesellschaft funktionieren.“

Soziale Verantwortung

Den dritten Platz belegte der Verkehrshelferlotsendienst der Kardinal-von-Galen-Grundschule und bekam ein Preisgeld von 1000 Euro. „Jeden Tag sorgen Sie für den sicheren Schulweg unserer Schülerinnen und Schüler. Bei unseren Lotsen sind alle Altersklassen vertreten. Sie sind ein großes Vorbild für soziale Verantwortung“, so die Bürgermeisterin.

„Der zweite Platz geht an die Kindergruppe Sendenhorst für ihr großartiges Engagement in den letzten 35 Jahren. Der Verein, der aus engagierten Eltern und Erzieherinnen besteht, kümmert sich um die Belange der Kleinsten“, erklärte Reuscher. Er erhielt ein Preisgeld von 1500 Euro.

Heimatliche Verbundenheit

Der erste Platz und ein Preisgeld von 2500 Euro gingen an den Spielmannszug der SG Sendenhorst. „Viele Veranstaltungen wären ohne Ihre musikalische Untermalung nur halb so schön“, sagte Reuscher. Der Spielmannszug sei ein wichtiger Teil der Gemeinschaft, der auch Jugendliche in seine Arbeit einbinde und ein starkes Zeichen für heimatliche Verbundenheit setze.

Auch die Nichtplatzierten gingen an diesem Abend nicht leer aus. Für sie gab es Umschläge mit Freikarten für den „Vocal Champs Contest“ in Sendenhorst.

Nach der Preisverleihung ließen die Gäste den Abend bei kalten Getränken und liebevoll zubereiteten Häppchen ausklingen.

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