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Neuigkeiten aus der Evangelischen Femeinde

Eine Linde muss gefällt werden

Sendenhorst

„Es gibt zurzeit nur wenige Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde, doch das Presbyterium arbeitet kontinuierlich, dabei geschieht vieles hinter den Kulissen,“ mit diesen Worten fasst Pfarrer Manfred Böning als Vorsitzender die aktuelle Arbeit der Gemeindeleitung zusammen.

Der wenig genutzte Weg zwischen Kirche und Gemeindebüro wurde entfernt. Dabei fiel auf, dass eine der Linden so morsch ist, dass sie aus Sicherheitsgründen zeitnah gefällt werden muss. Foto: Manfred Böning

„Es gibt zurzeit nur wenige Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde, doch das Presbyterium arbeitet kontinuierlich, dabei geschieht vieles hinter den Kulissen,“ mit diesen Worten fasst Pfarrer Manfred Böning als Vorsitzender die aktuelle Arbeit der Gemeindeleitung zusammen. In monatlichen Sitzungen trifft sich das Gremium, um die Gebäude und Anlagen instand zu halten, die Finanzen im Blick zu behalten, und zu planen, wie das Gemeindeleben aktiviert werden kann.

Rund um die Friedenskirche haben Gartenarbeiten begonnen, der kaum genutzte Weg zwischen Kirche und Gemeindebüro wird entfernt, um die Pflege der Grünflächen sowie den Winterdienst zu vereinfachen. „Im Zuge der Arbeiten hat sich herausgestellt, dass eine der beiden Linden vor der Friedenskirche verfault ist. So leid es uns tut, sie muss aus Sicherheitsgründen zeitnah gefällt werden“, bedauert Baukirchmeisterin Gerlinde vom Werth. Eine Nachpflanzung soll im Herbst erfolgen. Für die Gartenarbeiten wird übrigens dringend ein Mitarbeiter gesucht. „Wir können freie Arbeitszeiteinteilung anbieten, und auch der Umfang der Arbeiten kann abgesprochen werden,“ bietet die Presbyterin dazu an.

Weitere Investitionen stehen in der nächsten Zeit an. Malerarbeiten werden im Frühjahr zum Beispiel den Innenraum der Friedenskirche erhellen. Außerdem muss auch die Orgel umfassend saniert werden, teilt das Presbyterium mit.

Gruppenstunden geplant

Nach den Einschränkungen der Coronazeit sind aufgrund der aktuellen positiven Entwicklung wieder Lockerungen möglich, insbesondere hat das Presbyterium entschieden, dass sich ab sofort wieder die Gruppen treffen können. Mit einem Schutzkonzept sind auch weitere Veranstaltungen durchführbar. „Wir überlegen mit den Mitarbeiterinnen, ob und wie ein Frühstücks-Angebot oder ähnliches möglich ist“, ergänzt Pfarrerin Böning. Gottesdienste finden weiterhin wie gewohnt statt, mit Masken, Abstand und kurzer Dauer (30 Minuten).

Mit den Kinderbibeltagen in der zweiten Osterferienwoche lebt ebenfalls ein Angebot auf, das in den beiden vergangenen Jahren coronabedingt ausfallen musste. Die Kinder im Grundschulalter erhalten in der nächsten Zeit eine persönliche Einladung. Rund um und in der Friedenskirche wartet ein buntes Programm auf sie unter dem Motto: „In der Arche ist noch Platz“. Als besonderer Höhepunkt der Tage wird ein Kletterturm aufgebaut.

Die Ökumene mit der katholischen Schwestergemeinde verortet sich durch Kontakte und gemeinsame Angebote regelmäßig im Jahreslauf, heißt es im Bericht der Gemeinde. Im Januar fand bereits ein Predigertausch zwischen Pfarrer Manfred Böning und Pfarrer Clemens Lübbers statt. Und schon bald steht die nächste ökumenische Aktion vor der Tür, der Weltgebetstag am 4. März (Freitag) um 16 Uhr in der St.-Martin-Kirche. Auch wenn aufgrund der aktuellen Lage kein gemütliches Beisammensein im Anschluss angeboten werden kann, ist es doch möglich zusammen zu beten und zu singen, sind die Organisatoren sicher.

„Gemeinsames Reden, Essen, Frühstücken oder Feiern haben wir sehr vermisst, nicht nur, aber vielleicht besonders die älteren Menschen. So hoffen wir sehr“, schließt Pfarrer Manfred Böning, „bald wieder mehr Begegnungen anbieten zu können.“

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