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Dankeschön an Hannelore und Horst Rehsöft

Engagement mit dem Krippen-Team

Sendenhorst

In der evangelischen Friedenskirche in Sendenhorst haben sich Hannelore und Horst Rehsöft mit einem kleinen Krippen-Team viele Jahre um die Krippe und den großen Adventskranz gekümmert. Im vergangenen Advent haben sie zum letzten Mal diese Aufgabe koordiniert. Dafür wurde ihnen nun gedankt.

Lothar Esch (Vorsitzender des Fördervereins), Horst und Hannelore Rehsöft, Jutta und Ulrich Fliß und Pfarrer Manfred Böning (v.l.) trafen sich, um dem Ehepaar Foto: Evangelische Kirchengemeinde

Christen aller Konfessionen pflegen den Brauch, in der Advents- und Weihnachtszeit in den Kirchen und Häusern Weihnachtskrippen aufzustellen, um die Menschwerdung Gottes zu veranschaulichen. Häufig finden sich dabei figürliche Darstellungen der Heiligen Familie im Stall zu Bethlehem. Zu diesen Figuren kommen oft ein Verkündigungsengel, Ochse und Esel, die Hirten mit ihren Schafen und die Heiligen Drei Könige.

In der evangelischen Friedenskirche in Sendenhorst begann diese Tradition in den 1980er Jahren. Schon früh brachten sich Hannelore und Horst Rehsöft ein und übernahmen die Leitung eines kleinen Krippen-Teams. Im vergangenen Advent haben sie nun zum letzten Mal diese Aufgabe koordiniert und sich wie in den Vorjahren auch um die Beschaffung des großen Adventskranzes gekümmert.

Während der Amtszeit von Pfarrer Werner Günther wurde in der Advents- und Weihnachtszeit zum ersten Mal eine kleine Krippe auf einem Tisch aufgebaut, auf dem nur eine schlichte Decke lag. In den ersten Jahren waren als Figuren Maria und Josef mit dem Jesuskind sowie der Ochse und der Esel in der Krippe aufgestellt.

Weitere Figuren beschafft

Beim Auf- und Abbau der Krippe übernahmen Rehsöfts schon früh die Leitung eines kleinen Teams und kümmerten sich im Laufe der Zeit auch um die Ergänzung mit weiteren Figuren. Fündig wurden sie bei einem Krippengeschäft in Münster. Dort erfuhren sie, dass es sich bei den bereits vorhandenen Figuren um eine Konrad-Krippe handelt.

Eine wesentliche Erweiterung stellten die Heiligen Drei Könige dar. Einen der Könige hat Hannelore Rehsöft gespendet, da ihr Geburtstag auf den 6. Januar fällt. Hinzu kamen als weitere Figuren ein Hirte und eine Hirtin, einige Schafe sowie der Engel. Dieser wird in der Gemeinde gerne als Friedensengel bezeichnet. Einen Stall gibt es bis heute nicht. Stattdessen ist der sogenannte Sternenstall ein prägendes Element der Krippe geworden. Er wacht als Schutz über die Heilige Familie, heißt es in dem Bericht der Kirchengemeinde.

Kleine Landschaft aufgebaut

Für die Erweiterungen der Krippe reichte der vorhandene Tisch dann nicht mehr aus. So entstand nach einem Entwurf von Ulrich Fliß in einer Sendenhorster Tischlerei ein halbrunder Tisch, der um den Altar herumgebaut ist und bis heute genutzt wird. Ein aus Sackleinen gefertigter Vorhang entstand ebenfalls bei einer Sendenhorster Firma. Aus Pinienrinde, Moos und Steinen wird auf dem Tisch eine kleine Landschaft aufgebaut, in der die Figuren aufgestellt werden. Eine dezente Beleuchtung sorgt dafür, dass die Krippe auch von den hinteren Reihen aus besser sichtbar ist.

Traditionell wird die Krippenlandschaft mit Hirten und Schafen zum ersten Advent aufgebaut und bis Heiligabend weiter ergänzt.

Dank von der Gemeinde

Zur Verabschiedung von Horst und Hannelore Rehsöft aus dem Team wurde bei einem Termin an der Friedenskirche Ende Februar im Beisein von Pfarrer Manfred Böning und Mithelfenden aus dem Krippen-Team das große und langjährige Engagement des Ehepaares Rehsöft gewürdigt. Im Namen des Fördervereins für die Friedenskirche und der Kirchengemeinde überreichte Lothar Esch zum Dank einen Blumenstrauß an Hannelore und Horst Rehsöft. „In diesen schwierigen Tagen bemerken wir noch einmal deutlicher die Wichtigkeit von Frieden und Freiheit, wie sie ja jedes Jahr zu Weihnachten neu verkündet wird“, sagte Pfarrer Manfred Böning in seinen Dankesworten. „Wir haben uns immer gerne für die evangelische Kirche eingesetzt. Nun ziehen wir uns zurück und freuen uns, dass unsere Arbeit fortgesetzt wird und in guten Händen ruht“, erwiderte Hannelore Rehsöft.

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