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Großes Fest für 49 Erstklässler an der Ludgerus-Schule

„Euer Job für die nächsten Jahre“

Albersloh

Nach langer Corona-Pause war der Hof der Ludgerus-Schule mal wieder rappelvoll. Zur Einschulung von 49 Kindern hatten sich Eltern, Großeltern und andere Verwandte mit ihren Erstklässlern auf den Weg gemacht, um einen spannenden und ereignisreichen ersten Schultag zu erleben.

Von Christiane Husmann

Auf dem Pausenhof der Ludgerus-Schule wurden die Erstklässler sowie ihre Eltern und anderen Verwandten bei strahlendem Sonnenschein von Schulleiterin Annette Stüer (l.) herzlich begrüßt. Foto: Christiane Husmann

Lange hatte man keine Schulkinder mehr auf öffentlichen Fotos gesehen. Corona ließ Veranstaltungen im größeren Rahmen kaum zu. Am Donnerstag bot sich ein anderes Bild. Anlässlich der Einschulung von 49 Kindern hatten sich Eltern, Großeltern und andere Verwandte mit ihren Erstklässlern auf den Weg zur Ludgerus-Schule gemacht, um einen spannenden und ereignisreichen ersten Schultag zu erleben.

Programm für die Neulinge

„Ich bin die Frau Stüer. Ich bin hier die Schulleiterin und habe viel mit Bürokram, Verwaltung und ähnlichem zu tun“, gab Annette Stüer Einblicke in ihr Berufsleben. „Was mir aber immer ganz viel Freude macht, ist die Begrüßung unserer neuen Schüler: Herzlich willkommen hier in Albersloh!“, empfing die Schulleiterin die Erstklässler auf dem Schulhof, der sich in eine Freilichtbühne verwandelt hatte. Denn natürlich wollten die „alten Hasen“ der zweiten, dritten und vierten Klassen ihre neuen Mitschüler ebenfalls willkommen heißen.

Ein Löwe, der nicht schreiben kann

Der JeKits-Chor brillierte mit schönen Stimmen und „Salibonani“, während die Kinder der Klasse 4b ein Theaterstück aufführten. „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben kann“, lautete der Titel des Stücks, in dem eine verliebte Raubkatze erfahren musste, wie hinderlich es sein kann, keine Liebesbriefe schreiben zu können. So musste der Löwe sich auf die Hilfe anderer Tiere wie beispielsweise eines Nilpferds verlassen: „Liebste Freundin, möchten Sie mit mir im Fluss nach Algen tauchen?“, so der Inhalt eines Briefes, mit dem der Löwe aber nicht konform gehen wollte. „Also Schreiben lernen“, lautete das Resümee des verliebten Raubtieres, das in der Folge erfahren durfte: „Das macht sogar Spaß – na ja, meistens.“

Die älteren Kinder begrüßten die Erstklässler mit einem Programm. Foto: Christiane Husmann

Stüer stellte beim Blick in die Runde fest: „Einige Eltern scheinen aufgeregter zu sein als ihre Kinder.“ Ihnen gab sie den Tipp: „Mit Wohlwollen, Gelassenheit, manchmal auch der nötigen Portion Gleichmut und vor allem Vertrauen kommen Sie mit Ihren Kindern gut durch die Schulzeit.“ Und an die Schulkinder gewandt sagte sie: „Euer Job für die nächsten Jahre ist es, Schulkind zu sein – und der soll euch viel Freude machen.“

Aufteilung der Klassen

Spannend ging es mit der Aufteilung der Kinder auf ihre Klassen weiter: 25 Kinder bilden die Klasse 1a und werden von Barbara Brößkamp unterrichtet. Die Klasse 1b bilden 24 Kinder, deren Klassenlehrerin Julia Dräger sein wird. Gleich durften die Erstklässler zum ersten Mal die Schulbank drücken. Währenddessen genossen die Eltern und Verwandten auf dem Schulhof Kaffee und die aktuell sehr begehrten Kaltgetränke. Mit vielen Eindrücken und einigen Hausaufgaben im Tornister, kamen die Kinder aus ihren neuen Klassenzimmern. Aufgeregt berichteten sie von der ersten gemeinsamen Unterrichtsstunde, um dann gewissenhaft den Inhalt ihrer Schultüten zu prüfen.

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