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Ferienprogramm bietet Einblicke in die Arbeit der Albersloher Feuerwehr

Feuerlöschen ist kein Zuckerschlecken

Albersloh

Der Löschzug Albersloh hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um den Ferienkindern einen tollen Tag zu bieten. Neben vielen Informationen gab es natürlich auch eine Wasserschlacht.

Von Christiane Husmann

Die Kinder verbrachten mit Mitgliedern des Albersloher Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr einen spannenden Feriennachmittag an der Feuerwache. Foto: Christiane Husmann

„Bitte Wechselklamotten und ein Handtuch mitbringen“, hatte es im Flyer „Sommerlaune“ zum Ferienprogrammpunkt „Wasser marsch!“ geheißen. Ein guter Rat, denn nach einem spannenden Aufenthalt bei der Albersloher Feuerwehr öffneten sich nicht nur die Himmelsschleusen, sondern auch die Löschschläuche – eine willkommene Abkühlung nach den heißen Tagen.

Der Löschzug Albersloh hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um den Ferienkindern einen tollen Tag zu bieten: Besichtigung der Betriebsräume, Inspektion der verschiedenen Fahrzeuge und sogar Anprobe der Uniform, über die Rainer Seebröker Interessantes zu berichten wusste. Beispielsweise, dass die Ausrüstung nebst neuer Helme in Temperaturbereichen bis zu 700 Grad eingesetzt werden kann – unvorstellbar heiße und gefährliche Arbeitsbedingungen, die sich niemand wünscht. Auch das Gewicht der feuerfesten Monturen beeindruckte.

Beste Stimmung herrschte im Einsatzfahrzeug. Foto: Christiane Husmann

Genau wie die Fahrt im Feuerwehrauto, in dem die Fahrt zu einem Einsatz nachgespielt wurde. „Wie lautet die Gefahrenlage?“ wollte Feuerwehrmann Thomas Vosseberg wissen. „Die Rindviecher von Bauer Franke sind abgehauen“, bekam er zur Antwort. „Dann rufen wir mal Hermann Meier an“, schlug der Feuerwehrmann lachend vor. Wohlwissend, dass es sich an diesem Nachmittag nicht um einen Ernstfall handelte.

„Nein Quatsch – im Ernstfall würden wir erst einmal die Straße sperren, um Unfälle zu vermeiden“, erklärte Thomas Vosseberg. Und dass die Feuerwehr, sollte es erforderlich sein, auch auf Fachleute wie beispielsweise Tierärzte setze. Doch zum Glück war das an diesem Nachmittag ja nicht nötig und Fahrer Simon Verführth parkte das Feuerwehrauto wieder vor dem Gerätehaus – natürlich nicht, ohne vorher kurz Blaulicht und Sirene zu betätigen.

Zum Abschluss eine Wasserschlacht

Einige Zeit später kamen dann auch die Wechselklamotten ins Spiel. Nämlich nachdem Rainer Seebröker die Anweisung „Wasser marsch!“ gegeben hatte und sich die Kinder eine erfrischende Wasserschlacht lieferten. Schon gut abgekühlt aber nicht kalt genug schmeckte dann auch noch das Eis, das die Feuerwehr den Kindern spendierte.

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