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Krippenbauer-Team sucht nach passenden Grünabschnitten

Für einen naturnahen Look

Albersloh

Es ist noch etwas hin bis Weihnachten. Aber manche Dinge wollen halt gut vorbereitet sein. Etwa der Aufbau der Krippe in der Albersloher Kirche. Deshalb sichtet das Krippenbau-Team um Christof Hülsmann schon mal, was noch fehlt.

Von Christiane Husmann

Sichten schon einmal die Krippenfiguren und hoffen auf ausreichend Grünschnitt: Christof Hülsmann (l.) und Alfons Book. Foto: Christiane Husmann

Die mit Spekulatius, Lebkuchen und anderen Leckereien gefüllten Regale machen sichtbar, dass Weihnachten unweigerlich näher rückt. Da möchte auch das Albersloher Krippenbau-Team um Christof Hülsmann vorbereitet sein.

Zwar werden die Krippenfiguren erst am 23. Dezember aufgestellt, aber bis dahin soll ihnen eine Bühne gebaut werden, die wieder würdig und möglichst naturnah ist.

Ein eingeschworenes Team

In der Sakristei der Ludgerus-Kirche haben sie sicher in einem Schrank übersommert. Maria, Josef, die Heiligen drei Könige, Schafe und andere Krippenfiguren. „Nimm den Jesus lieber raus“, rät Alfons Book, um sicher zu gehen, dass das geschnitzte Christuskind nicht aus der Krippenkombination fällt. Viele Jahre war der ehemalige Küster für den Bau der Krippe verantwortlich. „Hab ich schon gemacht“, beruhigt Christof Hülsmann, der den „Job“ von Book übernommen hat. Mit weiteren Helfern sind sie ein eingeschworenes Team, das Hand in Hand zu guten Ergebnissen kommt. „Ich hab ja nix zu sagen“, möchte Alfons Book seine Position im Team klarstellen. „Quatsch, wir sind ja froh, dass Alfons hilft und Tipps gibt – das ist gut so“, ist Christof Hülsmann froh, dass der Küster den Krippenbauern auch weiterhin zur Seite steht.

Namen der Spender unter den Figuren

Auf die Erfahrung des „alten Hasen“ wollen sie auf keinen Fall verzichten. Der seinerseits weiß einiges über die Albersloher Krippe zu berichten. Als er unter die Figuren schaut, tauchen Namen auf: „Schütte, Lohmann, Wacker, Rüschenschmidt, Budde, Kirchenchor“ ließt er nur einige von ihnen vor. „Hier, guck mal, Alfons Book und Hedwig Rose“, tauchen weitere Inschriften auf. „2005 ist die Ur-Krippe von 1936 unter anderem um zehn Schafe erweitert worden“, erinnert sich Book, dass verschiedene Albersloher am Kauf beteiligt waren. „100 Euro kostete ein Schaf – das ist sehr günstig“, findet der ehemalige Küster und nennt den Figurenbauer: „Georg Willibald aus Lengries in Bayern.“ Die Ur-Krippe von 1936 sei von Bildhauer Morsmann aus Wiedenbrück gefertigt worden.

Aufbau startet zum 1. Advent

Zum ersten Advent soll mit dem durchaus umfangreichen Aufbau der Krippe begonnen werden. „Wer jetzt seine Bäume oder Sträucher beschneidet, sollte an uns denken“, möchte Christof Hülsmann darauf aufmerksam machen, dass insbesondere immergrüne „Abfälle“ für den Krippenbau benötigt würden. „Eibe, Kirschlorbeer, Fichte, Tanne“, zählt der Garten- und Landschaftsbauer einige Gewächse auf. „Aber auch Rotbuche macht sich gut“, nennt er eine Alternative. „Es soll ja wieder schön werden“, sind sich Hülsmann und Book einig. Wer entsprechende Grünabschnitte zur Verfügung stellen kann, sollte sich bei Christof Hülsmann melden,

  0 15 11 / 1 15 52 71 oder Festnetz

 0 25 35 / 95 96 900.

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