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Verteilung der Tonnen abgeschlossen

Gelbe Säcke werden nicht mehr mitgenommen

Sendenhorst

In den vergangenen Wochen sind auch in Sendenhorst die Gelben Tonnen an alle Haushalte verteilt worden. Da jetzt auch die nachgeforderten Behältnisse ausgeliefert worden sind, teilt der Entsorger Stenau mit: Ab Mai werden nun keine Gelben Säcke mehr mitgenommen.

Wie beim Gelben Sack darf auch die Gelbe Tonne ausschließlich mit Verkaufsverpackungen befüllt werden. Foto: Dietmar Jeschke

Seit März gibt es auch in Sendenhorst die Gelbe Tonne. „Ihre Vorteile werden jetzt schon bei den Bürgerinnen und Bürgern wertgeschätzt, da bei dem windigen und nassen Wetter der vergangenen Wochen keine Gelben Säcke mehr das Straßenbild belasteten“, schreibt Dr. Hubertus Reloe, Geschäftsführer des Entsorgers Stenau.

Eine große Anzahl an Tonnen habe allerdings nachgeliefert werden müssen, da sich der vorgegebene Bemessungsmaßstab für die Verteilung nur auf die Anzahl der Restmülltonnen je Haushalt bezogen hatte. „Es hat sich gezeigt, dass der Bedarf höher sein kann“, heißt es in der Mitteilung weiter. Mittlerweile habe das Unternehmen Prezero die nachgeforderten Tonnen aber allesamt ausgeliefert.

Der Entsorger weist nun darauf hin, dass ab sofort keine Gelben Säcke mehr mitgenommen werden. Stenau hatte sich bereiterklärt, während einer Übergangszeit noch Gelbe Säcke mitzunehmen. Diese Frist endet nun im Mai. Die Sammlung der Verkaufsverpackungen erfolgt ab sofort nur noch über die Gelbe Tonne.

Hinweise zum Befüllen und zur Abfuhr

Abschließend gibt das Unternehmen noch ein paar Hinweise zum richtigen Befüllen und zur Abfuhr:

Die Bürger werden gebeten, die Verkaufsverpackungen lose und nicht in zugezogenen Säcken in die Tonnen zu werfen.

Die Leerung der Gelben Tonnen erfolgt entsprechend dem neuen Abfuhrplan alle vier Wochen. Die Tonnen müssen am Abfuhrtag bis spätestens um 6 Uhr durch den Nutzer am Fahrbahnrand der Erschließungsstraße bereitgestellt werden.

Die Tonne muss mit der Deckelöffnung zur Straßenseite (Räder zum Grundstück) aufgestellt werden, also genau so wie bei den Restmüll-, Bio- und Papiertonnen. Nur so können die Behälter durch die modernen Seitenladerfahrzeuge aufgenommen und geleert werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Tonnen von der Straße aus für das Fahrzeug mit dem Greifarm zugänglich sind und nicht durch parkende Autos oder Bäume verdeckt werden.

Sinnvoll ist es zudem, die Tonnen paarweise zusammenzustellen, so dass mit einem Leerungshub zwei Tonnen geleert werden können. „Insbesondere in Wohngebieten verringert sich so die Aufenthaltszeit der Abfallfahrzeuge. Hierdurch werden die Gefahrenpotenziale und die Emissionen deutlich reduziert“, heißt es abschließend.

Weitere Informationen zur Gelben Tonne sind über die Hotline 0800 / 8 86 66 66 erhältlich.

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