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Johannes Kreimer fliegt zum Freiwilligendienst nach Ghana

Großes Abenteuer in Afrika

Sendenhorst

Auf den 19-jährigen Johannes Kreimer aus Sendenhorst wartet ein großes Abenteuer. Er fliegt zum Freiwilligendienst nach Ghana.

Johannes Kreimer fliegt an diesem Samstag zum Freiwilligendienst nach Ghana. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Lademann

Die Koffer sind gepackt, das Visum und der Impfausweis liegen bereit. An diesem Samstag (18. September) hebt das Flugzeug ab, das Johannes Kreimer nach Ghana bringen wird. Für den 19-jährigen Sendenhorster beginnt dann ein Abenteuer in dem afrikanischen Land, in dem er sich ein Jahr lang für das Bistum Münster in Jasikan in sozialen Projekten engagieren wird.

Johannes Kreimer, der in diesem Sommer sein Abitur am Bischöflichen Gymnasium St. Michael in Ahlen gemacht hat, erinnert sich noch gut an die überraschten Blicke seiner Familie und Freunde, als er ihnen seine Pläne mitteilte. „Dass ich einen Freiwilligendienst im Ausland, und dann noch in Afrika machen möchte, haben sie nicht erwartet“, sagt er mit einem Schmunzeln. Der frühere Pfarrer von St. Martinus und St. Ludgerus in Sendenhorst, Wilhelm Buddenkotte, hatte ihm den Hinweis auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes gegeben, heißt es im Bericht des Bistums. „Ich habe mich dann im Internet näher informiert und war sofort begeistert“, blickt er zurück.

Sechs Freiwillige reisen nach Chana

Johannes Kreimer reist mit sechs weiteren Freiwilligen nach Ghana. Sie werden sich auf die vier Schulen im Bistum Jasikan aufteilen und dort Kindern Nachhilfe in Englisch und Mathematik geben. Wenn nachmittags kein Lesen auf dem Stundenplan steht, wollen sie mit den Kindern Sport machen oder kreativ werden. Als ehemaliger Messdiener sowie als aktiver Handball-Sportler bringt Johannes Kreimer ausreichend Erfahrung mit.

Wohnen werden die jungen Erwachsenen aus Deutschland gemeinsam in zwei Häusern. „Die Vorfreude steigt bei mir täglich“, erklärt der Sendenhorster, auch, weil ehemalige Freiwillige ihm schon viel über das Projekt erzählt haben.

Intensive Vorbereitung

Gemeinsam mit 27 anderen Freiwilligen aus dem Bistum hat sich der 19-Jährige bei mehrtägigen Seminaren in Berlin und Münster intensiv auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet: „Wir sind eine tolle Gemeinschaft und fühlen uns sehr gut aufgehoben“ – auch wenn pandemiebedingt vieles lange unsicher gewesen sei, „die Flüge konnten wir sogar erst vor wenigen Wochen buchen“, sagt er. Viel gab es in den Wochen vor der Abreise zu erledigen. Visum und Kreditkarte mussten beantragt werden. Gegen das Corona-Virus sind alle Freiwilligen vor dem Abflug selbstverständlich doppelt geimpft worden.

Johannes Kreimer, der nach dem Freiwilligendienst „Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften“ in Lübeck studieren möchte, ist gespannt auf die Zeit, die vor ihm liegt – er begegnet ihr aber auch mit Respekt. „Ich freue mich auf Land und Leute, auf die Kinder in der Schule und darauf, dass ich in diesem Jahr viel lernen werde“, sagt er.

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