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Stadt hält Schul- und Vereinssport für wichtig

Hallenbad wird fit für die Zukunft

Sendenhorst

Das Hallenbad ist ein Standortvorteil für den Sport in der Schule und im Verein. Verwaltungsorganisatorisch wird sich künftig aber etwas ändern: Bisher war das Bad dem Bereich Schule, Sport und Freizeit zugeordnet. Künftig wird es in den Bereich der Eigenbetriebe übergehen.

Josef Thesing

Diskutierten über das Hallenbad: B Foto: Josef Thesing

Das Hallenbad hat eine Zukunft. Die Einrichtung ist ein echter Standortvorteil – vor allem für den Sport in der Schule und im Verein. Diese Botschaft brachte Bürgermeisterin Katrin Reuscher bei ihrem ersten offiziellen Besuch mit in die Einrichtung, die die gebürtige Sendenhorsterin aber schon länger kennt. „Ich war in meiner Jugend natürlich auch hier“, erklärte Katrin Reuscher im Gespräch mit Betriebsleiter Wolfgang Kröll und den beiden Leitern städtischer Dienstbereiche, Klaus Neuhaus und Jürgen Mai.

Dass die beiden Letztgenannten mit dabei waren, hatte einen guten Grund. Bisher war das Bad dem Bereich Schule, Sport und Freizeit zugeordnet, den Jürgen Mai im Rathaus verantwortet. Jetzt ist Klaus Neuhaus als Leiter der städtischen Eigenbetriebe verantwortlich. Mit Bädern kenne er sich aus, erklärte er beim Ortsterm: Als er noch für die Gemeinde Everswinkel tätig war, fiel das „Vitus-Bad“ in seinen Zuständigkeitsbereich.

Das Hallenbad ist derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen, aber nicht komplett dicht. Handwerker – statt Schwimmer sind aktiv. Im Becken ist Wasser, aber das ist so weit heruntergekühlt, wie es die Bausubs­tanz zulässt, erklärte Wolfgang Kröll. Die Anlagen laufen weiter, damit das Bad nicht verkeimt. Das werde jeden Tag kontrolliert. Zudem werden kleinere Reparaturen wie der Einbau neuer, stromsparender LED-Leuchten durchgeführt.

Vor der kompletten Schließung wurde das Bad noch von den Schulen genutzt. „Das hat gut geklappt. Überall konnten die Abstandsregeln eingehalten werden“, blickte der Betriebsleiter zurück. Eine Prognose, wann es weitergehen könnte, konnte er natürlich auch nicht abgeben. Vorerst rechnet er nicht damit.

Das Bad, erfuhr die Bürgermeisterin, verzeichnet im Jahr etwa 40 000 Gäste – inklusive der Schüler. Bei der Ausbildung gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Drensteinfurter Erlbad (wir berichteten). Die Kooperation soll künftig weiter intensiviert werden, soll Kröll. „Wir haben einen guten Draht zum Erlbad.“

In den kommenden Sommerfieren soll im Hallenbad eine neue Lüftung eingebaut werden. Das geschehe in den langen Ferien, damit der Schulsport nicht über Gebühr ausfallen müsse, erklärte Kröll.

Einen Lifter gibt es im Bad jetzt auch, damit auch körperlich eingeschränkte Menschen ins Wasser können. Der soll nochmal offiziell vorgestellt werden, wenn auch das Hallenbad die Corona-Zeit überstanden hat. „Inklusion ist auch bei uns ein Thema“, meinte der Betriebsleiter.

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