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Auftaktveranstaltung für Bürgerprojekt von NFG und Stadt

„Hof Schmetkamp, öffne dich!“

Sendenhorst

Die Zukunft des Hofes Schmetkamp mitten im Bürger- und Schützenwald stand am Wochenende im Mittelpunkt von Workshops, zu denen die Stadt und die Naturfördergesellschaft (NFG) eingeladen hatten. Dabei wurden spannende Ideen entwickelt, wie man Gebäude und Gelände in einen Erlebnis- und Bildungsort Natur verwandeln könnte.

-am-

In Workshops erarbeiteten NFG, Stadt und Vereinsvertreter unter der Leitung von Tobias Bäcker Ideen, was am Hof Schmetkamp entstehen könnte, um ihn zu einem Lernort Natur zu machen. Foto: Stadt Sendenhorst

Die Zukunft des Hofes Schmetkamp mitten im Bürger- und Schützenwald stand am Wochenende im Mittelpunkt von Workshops, zu denen die Stadt und die Naturfördergesellschaft (NFG) eingeladen hatten. Angesprochen worden waren im Vorfeld Sendenhorster Vereine und Organisationen, eine Ideensammlung aufzustellen, wie Gebäude und Gelände künftig zu einem Erlebnis- und Bildungsort Natur verwandelt werden könnten. Demnach standen die vier Themenbereiche der kreativen Sommerwerkstatt unter dem Titel: „Hof Schmetkamp, öffne dich!“.

Schützen, Besa, Montessori-Schule und Heimatverein hatten Vertreter in die Workshops geschickt, in denen in ganz lockerer und offener Atmosphäre Vorstellungen und Ideen gesammelt wurden. Was soll mit dem Gebäude geschehen? Wie kann man das Umfeld gestalten mit Vorplatz und „Gemüse-Ackerdemie“? Welche baulichen Voraussetzungen werden dafür benötigt? Neben einer Schutzhütte, Bänken, Tischen und Info-Tafeln gibt es nur zwei Gebäude auf dem Gelände: das Bienenhaus und die alte Scheune. Die Scheune ist das einzige verbliebene Gebäude des Hofes Schmetkamp und soll zukünftig unter Einbeziehung ihres Umfeldes zu einem Ort für Natur und Klimaschutz um- und ausgebaut werden.

Modellbau

Um viele Ideenansätze auch schon plastisch vor Augen zu haben, konnten in einer Werkstatt erste Modelle gebastelt werden.

„Es war ein richtig schöner, konstruktiver Auftakt in diesen Prozess“, berichtet Bürgermeisterin Katrin Reuscher. Im Mittelpunkt standen neben der ersten Sammlung von Ideen auch das Abwägen von Interessen, das Ausloten von Nutzungsintensität gegenüber dem Naturschutz sowie die Mobilisierung von zusätzlichem ehrenamtlichem Engagement sowie die Übernahme von Verantwortung. „Schon die gemeinsame Arbeit an der Idee ist ein Teil des Projektes“, erklärt Katrin Reuscher. „Es geht bei diesem Gestaltungsprojekt darum, dass sich Menschen am Hof Schmetkamp begegnen“, so Reuscher. Das gelte sicher auch schon für die Auftaktveranstaltung am Samstag, die für die Bürgermeisterin so schon einen wesentlichen Wert an sich hatte.

Ergebnisse beim Apfelfest präsentieren

Im Frühjahr hatte sich die Stadt an einem Wettbewerb beteiligt, in dem die Begleitung eines solchen Projektes durch ein sachkundiges Büro gewonnen werden konnte – mit Erfolg. Das Projekt wird so künftig durch das Büro „startklar“ aus Schwerte begleitet und moderiert.

Bewertet wurden die Ergebnisse übrigens noch nicht. Sie werden jetzt zunächst aufbereitet und dann beim NFG-Apfelfest im September präsentiert. Dann wird auch ein erster kleiner Film gezeigt, der bereits am Samstag entstanden ist.

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