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Festivalstimmung auf dem Albersloher Sportplatz mit Rock, Pop und Schlager

„In dieser Nacht der Nächte“

Albersloh

Unterhosen flogen dieses Mal zwar nicht, doch die Fans auf dem Festgelände an der Adolfshöhe gaben alles, um gemeinsam mit „Livewire“, „10 Zärtlichkeiten“ und „Männermusik“ den Sportplatz zu rocken. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert und dem Aufruf: „Haltet Abstand, aber bewegt euch“, gerne und gut gelaunt Folge geleistet.

Von Christiane Husmann

Gaben mit Metal, Rock und Punk-Rock mächtig Gas: „Livewire“. Aber auch die „10 Zärtlichkeiten“ (kl. Foto re.) sorgten dafür, dass sich das Publikum tanzend vor der Bühne versammelte (kl. Foto Mitte). Auch Kirchbergs Bürgermeisterin Dorothee Obst und Sendenhorst Bürgermeisterin Katrin Reuscher (kl. Foto li.) hatten ihren Spaß an dem bunten Abend im Albersloher Sportzentrum. Foto: Christiane Husmann

Zwar flogen diesmal keine Unterhosen, doch die Fans, die zum ausverkauften Open-Air-Konzert gepilgert waren, gaben alles, um gemeinsam mit „Livewire“, „10 Zärtlichkeiten“ und „Männermusik“ den Sportplatz zu rocken. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert und dem Aufruf: „Haltet Abstand, aber bewegt euch“, gerne und gut gelaunt Folge geleistet.

„Wir warten seit Wochen, wir warten seit Jahren, seit eineinhalb Jahren, Albersloh wartet sogar seit 850 Jahren auf dieses Fest“, rechneten die Musiker der Band „Livewire“ vor, die an diesem Abend die erwartungsschwangere Stille auf dem Sportplatz als erste durchbrechen sollten. Die Jungs – nicht unbedingt für zarte Töne bekannt – heizten mit Metal, Rock und Punk-Rock ordentlich ein. Neben gecoverten Songs von den „Ärzten“, „Metallica“ oder „AC/DC“, bekamen die Fans auch Selbstgetextetes auf die Ohren: „Da ist ein Dorf im Münsterland, man nennt es Albersloh; es gibt so viele tolle Leute da, so trinkfest und so froh.“

Punk-Rock, Rock-Pop und Schlager

Dem zitierten Wunsch der „Toten Hosen“ nach „Unendlichkeit“ schlossen sich die Fans an und sangen mit: „In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht – kein Ende in Sicht.“ Doch nach der eingeforderten Zugabe, musste zumindest für die umjubelten Musiker von „Livewire“ der Feierabend eingeläutet werden.

Sie wurden von „10 Zärtlichkeiten“ abgelöst, die sich in grellen Anzügen auf die Bühne machten, um dem Schlager zu huldigen. Die Combo aus Albersloher und Sendenhorster Männern und Frauen lieferte Lieder, bei denen treue Fans von griechischem Wein darauf bestanden: „Aber bitte mit Sahne!“ Ob Udo Jürgens oder Peter Maffay – Henning Rehbaum gab den Stars Stimme und ließ mit seinen musikbegabten Bandkollegen keinen Zweifel daran, was an diesem Abend geliefert werden sollte: „Ein Festival der Liebe!“, das durch den Tanz der „Strandjungs“ noch weiter an Würze gewinnen sollte.

Man bahnte sich tanzend den Weg vor die Bühne. Foto: Foto: Christiane Husmann

Gleich zwei Bürgermeisterinnen hatten sich auf den Weg zum Open-Air-Konzert gemacht, um mit den Alberslohern Geburtstag zu feiern: Katrin Reuscher und Dorothee Obst. Letztgenannte war eigens aus der Partnerstadt Kirchberg angereist, um eine Bank fürs Sendenhorster Rathaus vorbeizubringen (siehe Bericht auf der zweiten Seite dieser Ausgabe). Natürlich wollte man es sich bei der Gelegenheit nicht nehmen lassen, gemeinsam mit den Albersloher zu feiern.

Mit Dorothee Obst (2.v.l.) und Heiko Obst (r.) war auch Besuch aus Kirchberg gekommen, der von Hans Ulrich Menke, Katrin Reuscher und Christiane Seitz-Dahlkamp begleitet wurde. Foto: Foto: Christiane Husmann

Beim Stichwort „feiern“ stieg natürlich noch die „Männermusik“ mit ins Partyboot. Als dritte Band an diesem Abend lieferten die vier Freunde Rock-Pop vom Feinsten. So, wie bereits ihren Vorgängern, gelang es ihnen, Stimmung zu machen und die Party-People zu begeistern.

Eigentlich wollte nach einem ausgelassenen und feierlastigen Samstag niemand so Recht nach Hause. Doch mit Blick auf den nächsten Festtag musste „in dieser Nacht der Nächte“ der Sportplatz fürs nächste Event geräumt werden.

Wie die „Ärzte“ trösten würden: „Kein Ende in Sicht!“

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