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Jede Menge neuer Asphalt

Marode Landesstraßen in Albersloh und Sendenhorst sollen 2022 repariert werden

Sendenhorst/Albersloh/Drensteinfurt

Nach der Fertigstellung der Landesstraße 851 werden im kommenden Jahr weitere Straßen saniert. Besonders nötig ist das auf der 585 zwischen Albersloh und Drensteinfurt.

Von Josef Thesing

Die marode und unfallträchtige Landesstraße 585 zwischen Albersloh und Drensteinfurt soll im kommenden Jahr saniert werden. Foto: Foto: Nicole Evering

Die Landesstraße 851 zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt ist seit Kurzem fertig, und der Verkehr zwischen beiden Städten muss keine Umwege mehr nehmen (wir berichteten). Nun wird umgesetzt, was Straßen NRW als zuständige Behörde vor der Sanierung der L 851 bereits angekündigt hat: Sie will im kommenden Jahr die Sanierung einiger Abschnitte maroder Straßen im Umfeld von Sendenhorst und Albersloh in Angriff nehmen, was vermutlich zu Umleitungen an anderen Stellen führen wird. Dazu habe es ein ausführliches Gespräch der Stadtverwaltung mit Straßen NRW gegeben, erklärte Dienstbereichsleiter Daniel Fühner in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Mobilität und Energie.

Straße ist total marode

Schon lange steht die Landesstraße 585 zwischen Albersloh und Drensteinfurt auf dem Zettel der Behörde. Die viel genutzte Verbindung ist mit „Straßenschäden“-Schildern und Hinweise auf Tempo-Reduzierungen beflaggt, was aufgrund einiger Absenkungen der Fahrbahn im Randbereich auch notwendig ist. Am Querschnitt und an den gefährlichen Kurven soll es aber keine Korrekturen geben, berichtete Fühner. „Die Straße wird nur saniert, nicht verändert.“ Gleichwohl wolle er den Hinweis aus der Politik mit in weitere Gespräche mit Straßen NRW nehmen, den problematischen Kreuzungsbereich am Bispingweg mit in den Blick zu nehmen.

Bispingweg muss warten

Der Bispingweg in Albersloh selbst hat wegen der Nutzung als Umleitungsstrecke – auch durch Lkw – in den vergangenen Jahren erheblich gelitten. Die Straße ist im Grunde abgängig, obwohl sie immer mal in Bereichen ausgebessert wurde. Straßen NRW beteilige sich an den Kosten, die anfallen, um den ordnungsgemäßen Zustand wieder herzustellen, erklärte Fühner. Die Stadt als Eigner der Straße habe aber weitergehende Vorstellungen. Sie möchte die Situation für Radfahrer und Fußgänger verbessern.

Die Planungen hierfür hätten begonnen. Diese vergleichsweise kurze Verbindung werde aber erst dann in Angriff genommen, wenn die Baumaßnahmen an den umliegenden Landesstraßen abgeschlossen seien, da sie vermutlich zunächst weiter als Umleitungsstrecke herhalten müsse.

Neue Umleitungen

Umleitungen wird es 2022 wohl auch in Sendenhorst geben. Wie angekündigt, will Straßen NRW auch Landesstraßen im Zuge der Ortsdurchfahrt reparieren. Das betrifft die Abschnitte der L 586 in der Innenstadt, die Telgter Straße zwischen der Bahnlinie bis zum Ortsausgang und Bereiche des Nordtors.

In diesem Zusammenhang habe Straßen NRW auch darauf hingewiesen, so Fühner, dass die Bundesstraße 58, wie berichtet, zwischen Drensteinfurt und Ahlen ebenfalls zu Beginn des kommenden Jahres umgebaut wird. Auch davon seien ja viele Autofahrer in den Städten Sendenhorst, Drensteinfurt, Ahlen – und darüber hinaus – betroffen.

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