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Neues Programm „Ich lebe und arbeite in Sendenhorst“

Jobsuchende und Arbeitgeber an einem Tisch

Sendenhorst

„Ich lebe und arbeite in Sendenhorst“ ist der der Name eines neuen Programms, das das Jobcenter des Kreises in Sendenhorst etablieren will. Es wurde bei der Arbeitsmarktkonferenz vorgestellt.

-jot-

Landrat Dr. Olaf Gericke (r.) nahm am intensiven Austausch zwischen Unternehmern und Arbeitsvermittlern in Kleingruppen teil. Foto: Kreis Warendorf

Die zweite Arbeitsmarktkonferenz im Kreis Warendorf war aus Sicht der Teilnehmenden und Organisatoren ein voller Erfolg, weil sie Unternehmer und Arbeitsvermittler an einen Tisch brachte. 22 Arbeitgeber waren der Einladung von Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeisterin Katrin Reuscher ins Haus Sieckmann gefolgt, berichtet die Kreisverwaltung.

Dort erörterten die Unternehmer in sechs nach Branchen aufgeteilten Kleingruppen mit Mitarbeitern des Jobcenters, wie die Vermittlung von Fachkräften und Auszubildenden weiter verbessert werden könne und welche Fördermöglichkeiten dabei greifen könnten.

Mehr Unterstützung für Unternehmen

„Wir wollen, dass noch mehr Unternehmen die Unterstützung des Kreises in der Arbeits- und Ausbildungsvermittlung kennenlernen“, hob Landrat Dr. Olaf Gericke hervor und führte weiter aus: „Wir haben ein großes Interesse daran, dass Menschen in Arbeit und Ausbildung vermittelt werden und unsere Unternehmen die dringend benötigten Mitarbeiter bekommen.“

Bürgermeisterin Katrin Reuscher betonte in ihrer Begrüßungsansprache, dass die Zusammenarbeit zwischen der örtlichen Wirtschaft und dem Jobcenter weiter gestärkt und weiterentwickelt werden sollte, da der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden praktisch jede Branche betreffe.

An der Konferenz nahmen auch der Amtsleiter des Jobcenters, Dr. Ansgar Seidel und die Wirtschaftsförderin der Stadt Sendenhorst, Annette Görlich, teil.

Arbeitgeberservice des Jobcenters

Seidel stellte den Arbeitgeberservice des Jobcenters vor, der als Ansprechpartner für Unternehmer in jeder Kommune fungiere. Dabei betonte er dessen „Lotsen-Funktion“: „Wir wollen nicht, dass sie sich durch das Jobcenter telefonieren müssen – das erledigt unser Arbeitgeberservice für sie“, so Seidel. In diesem Zusammenhang wurde Agathe Piontek als neue Integrationsfachkraft für die Betriebe in Sendenhorst vorgestellt.

Henrik Dartmann vom Arbeitgeberservice des Jobcenters stellte die Förderung eines Langzeitpraktikums als Vorbereitung auf eine Ausbildung vor. Sein Kollege Nicolai Lade schilderte Qualifizierungsmöglichkeiten für Beschäftigte, die ergänzend Arbeitslosengeld II beziehen.

Auf das in Kürze startende Programm „Ich lebe und arbeite in Sendenhorst“ wies Ayla Ablak vom „Werkcampus“ des Jobcenters hin. Dabei sollen Arbeitsuchende und Arbeitgeber aus Sendenhorst an einen Tisch gebracht werden, um Arbeitslosigkeit zu beenden und dem Fachkräftebedarf entgegenzuwirken. Eine vergleichbare Aktion in Ostbevern habe sich bewährt, ergänzt Stephanie Döring vom Jobcenter.

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