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„Woche der Brüderlichkeit“ in Sendenhorst

Jüdisches Leben in Deutschland

Sendenhorst

Zwei Jahre mussten sie pausieren – jetzt soll es wieder losgehen: Der Arbeitskreis „Woche der Brüderlichkeit in Sendenhorst“ hat ein interessantes Programm für den 6. bis 13.März erarbeitet. Das Thema das über der Woche steht lautet: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Von Angelika Knöpker

Der Arbeitskreis „Woche der Brüderlichkeit in Sendenhorst“ hat ein interessantes Programm für den 6. bis 13.März erarbeitet. Gerhard Bachteler, Monika Brockschmidt-Gerhardt, Professor Dr. Herbert Ulonska, Gerd Wilpert und Franz-Ludwig Blömker Foto: Angelika Knöpker

„Wir sind wieder da“: Die Erleichterung ist Professor Dr. Herbert Ulonska anzusehen. Coronabedingt in den vergangenen beiden Jahren auf Sparflamme, kann die „Woche der Brüderlichkeit“ jetzt wieder durchstarten. Der Arbeitskreis mit Gerhard Bachteler, Franz-Ludwig Blömker, Mechthild Brockschmidt-Gerhardt, Dr. Monika Friedrich, Wolfgang Janus, Gerd Wilpert und Professor Dr. Herbert Ulonska hat ein umfangreiches, hochkarätiges Programm erarbeitet.

Die Veranstaltungen stehen unter dem Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Ein Höhepunkt wird die Verleihung der Bernhard-Kleinhans-Plakette im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung sein.

Sie findet statt am 6. März (Sonntag) um 17 Uhr im Haus Siekmann. Professor Dr. Reinhold Mokrosch aus Osnabrück, Theologe und Religionswissenschaftler, konnte für den Vortrag „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gewonnen werden. Die Laudatio zur anschließenden Verleihung der Kleinhans-Plakette wird Gerd Wilpert halten. Die musikalische Gestaltung übernehmen Cecilia Rubio Zamora (Cello), Dr. Matthias Sauerland (Klarinette) und Winfried Lichtscheidel (Klavier). Die Moderation liegt bei Wolfgang Janus.

Zur Mitgliederversammlung lädt der Arbeitskreis Mitglieder und Freunde am 8. März (Dienstag) um 18 Uhr ins Haus Siekmann ein, um 19 Uhr schließt sich ein Impulsreferat mit Diskussion zum Thema „Antisemitismusprävention – Wie kann das gelingen?“ an. Gastredner ist Pfarrer Dr. Karsten Dittmann aus Münster mit seinem Referat „Erfundene Wahrheiten – Verschwörungsmythen gestern und heute“. Er hat mit seinem viel beachteten Vortrag bereits Professor Dr. Herbert Ulonska und Gerhard Bachteler beeindruckt und damit überzeugt, ihn für die Veranstaltung in Sendenhorst zu engagieren.

Lesung, Konzert, Diskussion

In Kooperation mit der Volkshochschule Ahlen lädt der Arbeitskreis zu einer Lesung mit Gespräch am 10. März (Donnerstag) um 19 Uhr ein. Hildegard Offele-Aden liest aus der Neuauflage ihres Buches „Therese Münsterteicher“, in dem sie die Geschichte einer mutigen Bergmannsfrau erzählt, die in der NS-Zeit der jüdischen Ahlener Familie Moskowicz beistand. Die Moderation übernimmt VHS-Leiterin Nadine Köttendorf.

„Klezmer im Elfenpalast“ heißt das Konzert mit Helmut Eisel (Klarinette) und Birke Falkenroth (Harfe) am 12. März (Samstag) um 17 Uhr. Das Duo hat ein breitgefächertes Repertoire. Die „Woche der Brüderlichkeit“ geht am 13. März (Sonntag) um 16 Uhr mit einer Abschlussandacht in der Pfarrkirche St. Martin zu Ende. Die Texte hat der Arbeitskreis erarbeitet, für die musikalische Gestaltung sorgt Pastor Clemens Lübbers.

Bis auf die Autorenlesung und das Konzert sind alle Veranstaltungen frei. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird empfohlen, sich im Internet unter www.woche-der-bruederlichkeit-sendenhorst.de über die Zugangsbeschränkungen zu informieren.

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