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Küchenbrand, Unfall, Rettungseinsatz und dann auch noch „Zeyneb“

Keine Zeit zum Durchatmen für die Sendenhorster Feuerwehr

Sendenhorst/Albersloh

Nicht nur das Wetter forderte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sendenhorst am Wochenende, sondern auch ein Küchenbrand in Albersloh, Sturmeinsätze in Albersloh, ein Verkehrsunfall und ein Rettungseinsatz, sorgten dafür, dass den Einsatzkräften keine Zeit zum Durchatmen gegönnt war.

-rwi/dv-

Bei einem Unfall in Höhe der Raiffeisenstraße wurden drei Menschen schwer verletzt. Foto: Feuerwehr Sendenhorst/Vollenkemper

Nicht nur das Wetter forderte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sendenhorst am Wochenende, sondern auch ein Küchenbrand in Albersloh, Sturmeinsätze in Albersloh, ein Verkehrsunfall und ein Rettungseinsatz, sorgten dafür, dass den Einsatzkräften keine Zeit zum Durchatmen gegönnt war.

Drei schwer verletzte Personen forderte ein Verkehrsunfall am Ortseingang Sendenhorst am Samstagvormittag. In Höhe des Abzweiges zur Raiffeisenstraße, kollidierten zwei Autos. Eine 32-Jährige und ein 55-Jähriger befuhren mit ihren Autos hintereinander die Hoetmarer Straße in Richtung Hoetmar. Die 32-jährige Sendenhorsterin wollte mit ihrem Pkw auf die Raiffeisenstraße abbiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Das erkannte der Münsteraner zu spät und fuhr auf den Kleinwagen auf, heißt es in einer Polizeimeldung zu diesem Unfall. Das Auto der Frau dreht sich um 180 Grad, während der 55-Jährige mit seinem Auto im Graben stehen blieb. Bei dem Unfall verletzten sich der 55-Jährige, die 32-Jährige und ihre 29-jährige Beifahrerin aus Sendenhorst leicht. Eine Person musste von der Feuerwehr schonend, aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Die Autos wurden abgeschleppt. Die Hoetmarer Straße musste in beiden Richtungen gesperrt werden.

Um 10.51 Uhr wurden die Löschzüge Albersloh und Sendenhorst zur Bahnhofstraße in Albersloh gerufen, wo es zu einem Küchenbrand kam. Das Feuer war schnell gelöscht. Bereits vorher waren in Albersloh einige Unwettereinsätze zu absolvieren.

Um 11.31 Uhr, mussten die Rettungskräfte zur Hardt ausrücken. Dort war ein Mann, bei der Beseitigung von Sturmschäden, vom Dach gestürzt. Er wurde er so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde.

Der Rettungshubschrauber wurde benötigt, um einen Mann zu versorgen, der bei der Beseitigung von Sturmschäden vom Dach gefallen war. Foto: Feuerwehr Sendenhorst

Die Schäden, die „Zeyneb“ in den vergangenen zwei Tagen und Nächten in Sendenhorst und Albersloh angerichtet hat, blieben ansonsten wohl übersichtlich. So manch eine Windböe ließ zwar Schlimmes vermuten. Einige Äste und Bäume fielen dem Wind zum Opfer. Die Feuerwehr Sendenhorst war aber schnell zur Stelle um die betroffenen Straßen schnellstmöglich wieder befahrbar zu machen. Zahlreiche Hinweis und Umleitungsschilder im Sendenhorster Stadtgebiet, hielten dem starken wind auch nicht stand. Gleich einen ganzen Container holte sich das Sturmtief an der Borsigstraße. Der Altcontainer für Elektroschrott wurde vom wind umgeweht.

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