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Kulturschnuppertage für Fünftklässler

Kinder probieren sich kreativ aus

Sendenhorst

Am Mittwoch und Donnerstag hatten die Fünftklässler von Real- und Montessorischule keinen regulären Unterricht. Stattdessen standen Kunst und Kultur auf dem Stundenplan. Dazu trafen sich die Jungen und Mädchen im Rahmen der Kulturschnuppertage im Haus Siekmann.

Von Nicole Evering

In die Welt des Druckens ließen sich die Schüler einführen. Foto: Nicole Evering

Schon auf dem Parkplatz hörte man, dass es geschäftig zuging im Haus Siekmann. Trommellaute und Hip-Hop-Beats schallten durch die geöffneten Fenster. Am Mittwoch und Donnerstag hatten die Fünftklässler von Real- und Montessorischule keinen regulären Unterricht. Stattdessen standen Kunst und Kultur auf dem Stundenplan.

2020 waren die Kulturschnuppertage, die es schon seit einigen Jahren gibt, noch coronabedingt ausgefallen. Nun durften sich die Schulkinder wieder kreativ ausprobieren. Sechs unterschiedliche Workshops wurden angeboten: von Drucktechniken übers Tanzen bis hin zur Objektgestaltung. Drei Angebote konnte jedes Kind daraus auswählen und sich dann jeweils für eine knappe Stunde von den Kursleitern in die neuen Welten einführen lassen.

Malen und gestalten

Altbekannte Gesichter wie Jürgen Krass und Jens Brülls waren dabei, aber auch neue wie Dagmar Bogattke. Die Albersloher Künstlerin hatte den Kindern das Motto „Das Quadrat – pfiffig im Format“ vorgegeben. Danach malten und gestalteten diese dann ihre eigenen kleinen Kunstwerke. Auf der Tenne ging es derweil ähnlich kreativ zu. Heidi Marczinke hat sich der „Arte Povera“ verschrieben. Aus Resten und Ausrangiertem – sie hatte diverse Stoffe, Hölzer und Nägel mitgebracht – formten die Fünftklässler bunte Skulpturen.

Obwohl es bereits Zeit für die Frühstückspause war, konnte sich eine Handvoll Kinder nicht von dem Tisch losreißen, an dem Jürgen Krass ihnen das Drucken ohne Presse nahebrachte. Auf diese Weise entstanden viele farbenfrohe Bilder.

Zunächst noch im Garten, bei einsetzendem Regen dann im Anbau sang und tanzte die Gruppe von Christin Rülicke. „Bodypercussion“ nannte sich dieses Angebot. Eine kurze Choreographie übten im Gebäude vor dem großen Spiegel auch die Hip Hopper unter Leitung von Ivana Memedov ein. Im Takt bleiben stand im ersten Obergeschoss ebenfalls im Fokus. Dort durfte unter Anleitung von Jens Brülls getrommelt werden.

Die Vormittage endeten jeweils mit kleinen Abschlusspräsentationen, bei denen die Schülerinnen und Schüler voller Enthusiasmus allen anderen das vorstellten, was sie erarbeitet hatten.

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