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„Kulturrucksack“ im Haus Siekmann

Kleine Männchen und laute Töne

Sendenhorst

Der „Kulturrucksack“ hat wieder im Haus Siekmann Station gemacht. 120 Schüler wurden an Kreativität herangeführt.

Im Haus Siekmann ging es bei den verschiedenen Workshops kreativ zur Sache. Foto: Josef Thesing

Mal war es ziemlich laut, etwa wenn Jens Brüll und seine jungen „Schüler“ die Trommeln bearbeiteten. Oder auch, wenn Ivona Memedov im „Hotspot“ den Ghettoblaster aufdrehte – und sich ihre jungen Besucher im Hip-Hop-Tanz versuchten. Nebenan auf der Tenne des Hauses Siekmann ging es eher ruhiger zu. Jürgen Krass hatte seine kleine Druckwerkstatt mitgebracht und zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie’s geht.

Angebot für 120 Schüler

Der „Kulturrucksack“ des NRW-Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration zog am Mittwochmorgen mit Unterstützung der Stadt Sendenhorst ins Haus ein. Am heutigen Donnerstag wird die zweite Hälfte der insgesamt 120 Schüler des fünften Jahrgangs von Real- und Montessori-Gesamtschule ans Kreative herangeführt.

Jürgen Krass zeigte, wie das Drucken geht. Foto: Josef Thesing

Bei Heidi Marczinke ging es eher filigran zu. Sie hatte Drahtgestelle vorbereitet, aus denen die Jungen und Mädchen mit Hilfe von Stoffresten kleine Männchen zauberten. Schön schreiben zu können, gehört ja eigentlich zur Kernkompetenz von Schülern. Doch wie das beim „Handlettering“ richtig schön geht, vermittelte im Anbau Sven Henric Olde.

Auch Katharina Povel hatte ein besonderes Angebot mitgebracht: Im Garten des Hauses war beim spontanen Improtheater ebenfalls Kreativität gefragt.

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