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Filmdreh im St.-Josef-Stift und in Rinkerode

Knie-OP zum Angucken

Sendenhorst/Rinke...

Ein Film-Team hat im St.-Josef-Stift gedreht. Dabei ging es um die Arbeit von Dr. Carsten Radas, die am 3. Dezember in einer Wissenschaftssendung vorgestellt wird. Mit dabei ist auch Lukas Weile aus Rinkerode, dessen Kreuzbandriss im Stift operiert und therapiert wurde..

Bettina Goczol

Kniebehandlung nach Kreuzbandriss: Ein Filmteam begleitete den Rinkeroder Lukas Weile ins St.-Josef-Stift zu Dr. Carsten Radas, Chefarzt der Klinik für ambulante Operationen und Sporttraumatologie. Im Bild (v.l.): Niklas Hüls, Dr. Carsten Radas, Lukas Weile und Autor Tilman Wolff. Foto: Bettina Goczol

Mode oder Medizin? Diesem Thema widmet sich das WDR-Wissenschaftsmagazin „Quarks“, das in seiner nächsten Sendung am 3. Dezember verschiedene Gesundheits- und Behandlungstrends wie Zahnspangen oder Augenkorrektur per Laser auf den Prüfstand stellt. Ein Beitrag zum Thema „Kniebehandlung“ wurde jetzt vor dem Herbst-Lockdown im St.-Josef-Stift in der Klinik für ambulante Operationen und Sporttraumatologie gedreht.

Am Beispiel der beiden Patienten Niklas Hüls aus Haltern und Lukas Weile aus Rinkerode wird die moderne Behandlung eines Kreuzbandrisses erzählt. Chefarzt Dr. Carsten Radas steuert den medizinischen Part bei und ließ das Filmteam bei einer Kreuzband-OP über seine Schulter schauen.

Mit Anfang 20 beim Fußballspielen ihre schweren Knieverletzungen zugezogen

Realisiert wird der Beitrag von Filmautor Tilman Wolff. Die medizinisch-wissenschaftlichen Informationen „verpackt“ er dabei in die Geschichte der beiden jungen Sportler Niklas und Lukas, die sich jeweils mit Anfang 20 beim Fußballspielen ihre schweren Knieverletzungen zugezogen hatten und von Dr. Carsten Radas operiert worden waren. Während bei Niklas die Operation bereits einige Jahre zurückliegt und er heute wieder ambitioniert Sport treibt, ist Lukas im Filmbeitrag vier Wochen zuvor operiert worden und befindet sich in der Phase, wo er sein lädiertes Knie schrittweise wieder belasten darf.

Kameraeinstellung für Lukas Weile vor der herbstlichen Parkkulisse des St. Josef-Stifts. Foto: Bettina Goczol

Früher bedeutete ein Kreuzbandriss das Ende großer sportlicher Aktivitäten oder das Aus für die Ausübung von Berufen, die körperliche Fitness voraussetzen. Heute ist ein Kreuzbandriss mit einer Arthroskopie sehr gut behandelbar. „Die Arthroskopie hat die Risiken und Beschwerden nach dem Eingriff deutlich abgekürzt. Die Patienten sind schneller wieder arbeits- und sportfähig“, so Dr. Radas, der laut St.-Josef-Stift ein ausgewiesener Experte für diesen ambulanten Eingriff ist. Die Arthroskopie dauere etwa 45 Minuten. Patienten könnten nach rund vier Wochen wieder unter Vollbelastung des Beines gehen. Für stark belastende Sportarten sollten sich die Betroffenen aber deutlich mehr Zeit nehmen, bis die Verletzung vollständig ausgeheilt sei. Dass die Zahl der Kreuzbandrissoperationen zunehme, liege daran, dass insgesamt mehr Sport getrieben werde und zwar auch noch in höherem Alter, erklärt Radas.

Dr. Carsten Radas

Der Filmbeitrag wurde in Sendenhorst, Haltern und Rinkerode gedreht. Die „Quarks“-Ausgabe am 3. Dezember um 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen ist übrigens eine Premiere, weil das Magazin erstmals zur Primetime, also zur besten Sendezeit nach der Tagesschau, gezeigt wird. Etwas Pech hat Lukas Weile: Weil im Programmplan ein Puffer für eine Corona-Sondersendung eingeplant ist, musste die Gesamtsendung gekürzt werden – leider betraf das auch den Part von Lukas Weile. Allerdings, versprach Autor Tilman Wolff, sei fest eingeplant, den Beitrag Anfang 2021 noch einmal in einer anderen „Quarks“-Ausgabe in ganzer Länge zu senden. Übrigens: Neben dem Knie-Beitrag gibt es am 3. Dezember noch weitere Themen.

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